C2C Gebäude, Venlo

Für Mensch und Natur designt

Wir verbringen etwa 90 Prozent unserer Zeit in Gebäuden! Zeit, die wir in einer gesunden Umgebung verbringen möchten. Doch sind unsere Gebäude für uns Menschen überhaupt gesund? Gasen Möbel oder Wandfarben giftige Stoffe aus? Können wir barfuß über unseren Teppich laufen, ohne mit schädlichen Substanzen in Berührung zu kommen? Und wie ist es mit unserer Umwelt? Schaden wir ihr mit unserem Bauabfall und was passiert mit den ganzen Rohstoffen? Gehen sie einfach verloren? Der Bausektor gehört zu den ressourcenintensivsten Wirtschaftssektoren. Gleichzeitig ist er der größte Abfallproduzent mit rund 60 Prozent am Gesamtaufkommen in Deutschland — das sind jährlich über 80 Millionen Tonnen.

Zwei Aspekte rücken für uns daher in den Mittelpunkt: Wie gestalten wir unsere Gebäude gesund für Mensch und Umwelt? Und wie können wir Gebäude so designen, dass keine Rohstoffe verloren gehen, sie stattdessen dauerhaft im biologischen oder technischen Kreislauf zirkulieren? Also nach Cradle to Cradle (C2C) funktionieren.

Wir wollen Gebäude wie Bäume und Städte wie Wälder! Begrünte Innenwände und Fassaden, die die Luft Innen und Außen reinigen. Dachbegrünung, um der Vielfalt der Natur einen Lebensraum zu bieten. Große Fenster für viel Tages- und wenig Kunstlicht. Solarzellen, die Strom liefern und gleichzeitig als Sonnenschutz dienen. Inneneinrichtungen, die den Menschen nicht schädigen, sondern seine Gesundheit fördern. Und das alles so, dass Rohstoffe nicht verloren gehen, sondern am Ende der Gebäudenutzung wiederverwertet werden können. Klingt unvorstellbar? Ist es nicht! Beispiele wie die C2C Venlo City Hall, Häuser aus mondgeschlagenem Holz oder luftreinigende Teppiche zeigen, dass es möglich ist und wir auf dem richtigen Weg sind.

Wenn Michel Weijers, Projektmanager bei der Stadt Venlo und Geschäftsführer des C2C EXPOlabs, von der Planung und vom Bau der Stadtverwaltung in Venlo spricht, dann fällt immer wieder das Wort „einfach“: „Lasst uns einfach ein Gebäude bauen, das unsere Stadt besser macht, ein Gebäude, wo die Beamten und Besucher einfach gesünder sind.“ Und: „Lasst uns einfach anfangen.“

Die niederländische Stadt Venlo an der Grenze zum deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen wollte nichts weniger, als ein C2C-Gebäude bauen. Das begann laut Weijers schon mit der Anfangsfrage. Die lautete nicht etwa: Wie schaffen wir mit möglichst wenig Geld ein möglichst funktionales Bürogebäude? Sondern: „Wovon werden Leute eigentlich Glücklich? — Gesundheit.“

Weijers berichtet gerne über die Erfolgsgeschichte „seines“ Rathauses. Denn das Gebäude wurde 2016 fertiggestellt und ist fürwahr ein besonderes Haus: begrünte Wände Innen und Außen, Bäume in den Treppenhäusern und begrünte Dächer säubern die Luft, dämmen das Gebäude und bietet Lebensraum für Flora und Fauna. Tageslicht in den Fluren sorgt für eine angenehme Umgebung ohne Kunstlicht.

 

 

Hinzu kommen Aspekte wie die Nutzung erneuerbarer Energien — und eine Energieproduktion möglichst über den eigenen Bedarf hinaus. Oder verbesserte Wasserqualität. So gibt es im neuen Rathaus von Venlo fünf verschiedene Wasserstränge: Regenwasser für die vielen Pflanzen und für die Toiletten. Trinkwasser, Grauwasser und zwei Abstufungen des stark verschmutzten Abwassers. Hinzu kommen Schreibtischstühle, die sich wieder auseinanderbauen lassen, Rücknahmesysteme für Teppiche, Möbel und Baumaterialien. Am Ende der Nutzungszeit stehen die Rohstoffe für neue Gebäude und Produkte zur Verfügung. Nun ist es in Betrieb und Weijers ist gespannt auf die Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleituntersuchungen in rund drei Jahren. Denn die Hypothese der Bauherren war, dass die Mitarbeiter*innen in einem solchen Gebäude weniger krank sind und produktiver arbeiten können. Indizien, die die Hypothese stützen, gibt es schon: „Erste Messungen haben gezeigt, dass die Luft im Gebäude jetzt besser ist als draußen.“ Doch das Gebäude ist nicht nur gesund, sondern auch finanziell profitabel. Es wurden zusätzliche 3,4 Millionen Euro in C2C Maßnahmen investiert — in bessere Luftqualität, in mehr Energieerzeugung etc. — dadurch werden laut Berechnung 17 Millionen Euro über 40 Jahre eingespart. Ein Betrag, der sich sehen lassen kann.

In Venlo steht nicht das einzige C2C inspirierte Gebäude: Die Backsippans Preschools in Schweden, das Bionorica Headquarter in der Oberpfalz, der Park 20|20 in den Niederlanden, der Woodcube in Hamburg oder das neue RAG Stiftungsgebäude auf dem Areal des Weltkulturerbes Zoll- verein in Essen: C2C ist in der Baubranche auf dem Vor- marsch. Und die Best-Practice-Beispiele rufen neue Akteur*innen auf den Plan: In Venlo’s Nachbarschaft nimmt sich der Kreis Viersen die C2C Venlo City Hall zum Vorbild und plant das künftige Kreisarchiv als C2C-Leuchtturmprojekt, die Stadt Nettetal möchte bei seinem Rathausanbau den C2C Prinzipien folgen.

Wohnen wie unter Bäumen

Der Woodcube in Hamburg besteht zu 90 Prozent aus Holz — Holz, das von Thoma Holz stammt und nach bestimmten Mondphasen geerntet wurde. Die Vorteile von mondgeschlagenem Holz wurden durch die ETH Zürich wissenschaftlich bewiesen: Bei abnehmendem Mond geerntetes Holz hat mehr gebundenes Wasser in seinem Inneren. So zieht es sich bei der Trocknung stärker zusammen, wodurch das Holz dichter, druckfester und abwehrender gegen eindringende Pilze, Insekten oder im Notfall gar gegen Flammen ist. „Der Dichtevorteil von Mondholz betrug 5-7 Prozent über mehrere tausend Proben verteilt.“ Materialtechnisch gesehen ist das eine deutliche Verbesserung gegenüber „Nichtmondholz“.

Der Österreicher Erwin Thoma ist gelernter Forst- und Betriebswirt und heute Unternehmer, der Mondholz vertreibt. Mit seiner Firma Thoma Holz hat er den Massivholzbau optimiert: keine Metallschraube, kein Leim hält die aus verschiedenen Holzschichten konstruierten dicken Wände zusammen, sondern nur Zapfen — ebenfalls aus Holz. Um bauen zu dürfen, musste Thoma ein Gutachten nach dem anderen beibringen: Erfüllt seine Konstruktion die erforderlichen Dämmwerte? Ist der Brandschutz gesichert? All das konnte er belegen, aber was ihn am meisten interessierte: Ist das Wohnen im Holzhaus gesünder?

Mehrere Jahre lebte Thoma mit seiner Familie in einer Forsthütte und kann diese Frage mit einem klaren „Ja” beantworten. Seitdem entwickelte er den Massivholzbau weiter. Genau wie für die Planung in Venlo war und ist der Antrieb für ihn ein Produkt, das gesund ist und dessen Materialien sortenrein trennbar sind, um ein qualifiziertes Recycling zu ermöglichen. Und der Unternehmer geht transparent mit seinem Wissen um: Worin in Venlo gerade geforscht wird — der tatsächliche Beweis, dass das Gebäude die Menschen darin gesünder hält — hat Thoma bereits belegt. Zusammen mit dem Mediziner Maximilian Moser wies er nach, dass das Wohnen im Massivholzhaus das Immun- und Nervensystem stärkt. Studien zeigen, dass der Stresspegel von Menschen, die sich in Holzhäusern aufhalten sinkt und das Kreislauf, Schlaf und allgemeines Wohlbefinden positiv beeinflusst werden. Auch das Raum- und Bioklima in Holzhäusern kommt dem Optimum-Bereich des menschlichen Wohlbefindens in Räumen so nah wie kein anderes Material. Das liegt unter anderem an der Materialeigenschaft, durch welche das Gleichgewicht zwischen feucht und trocken erhalten bleibt und zum anderen das Holz die Temperatur in Räumen ausgleicht und Extremtemperaturen verhindert.

Gesunde Häuser und Städte als Rohstoffdepots

Doch nicht nur kleine und mittlere Unternehmen wie Thoma Holz sind von C2C begeistert. Auch große Unternehmen wie die Bauberatung Drees & Sommer sehen in C2C die Möglichkeit die Baubranche zu revolutionieren und zeigen auf, welcher Mehrwert für unterschiedliche Gruppen in C2C steckt: Nutzer*innen bekommen ein optimiertes Haus, dass das Wohlergehen steigert. Inverstor*innen und Bauherr*innen können die Baukosten und das Investitionsvolumen durch Rohstoff- und Performanceleasing, einem hohen Verkehrswert durch Schadstofffreiheit, Recycelbarkeit und Gebäudenutzung als Rohstofflager und damit Materialbanken senken. Für Hersteller*innen bleiben durch Leasing-Modelle die Materialien im eigenen Besitz, wodurch sich der eigene Anteil an der Wertschöpfungskette steigern lässt.

Wertschöpfungsketten spielen auch für die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) eine wichtige Rolle. Die DGNB setzt sich für die Förderung vom nachhaltigem Bauen ein und berücksichtigen die Interessen der kommenden Generationen. Sie schreiben einer Kreislaufwirtschaft nach C2C eine zunehmende Bedeutung zu und weisen in ihrem aktuellen DGNB System explizit auf C2C hin: „Die DGNB setzt sich mit ihrem Zertifizierungssystem somit dafür ein, dass Materialkreisläufe für eine spätere Wieder- oder Weiterverwendung gemäß der C2C-Philosophie bereitstehen — über neue Geschäftsmodelle sowie eine verantwortungsvolle und vorausschauende Produktentwicklung.“

Künftig sollen Städte nicht eine Ansammlung von Gebäuden sein, sondern eine Rohstoffbank für zukünftige Generationen. Gemeinsam mit 15 Unternehmen, Forschungsinstituten und Hochschulen hat EPEA (Environmental Protection Encouragement Agency) 2015 das EU-finanzierte Forschungsprojekt „Buildings as Material Banks“ (BAMB) initiiert. Es wird ein Materialpass mit BIM (Building-Information-Modeling)-fähigem System für Neu- und Umbauten erarbeitet und in der Praxis getestet. Das Projekt hat das Ziel, die Bauindustrie, in der Gebäude als Materialbanken für die Zukunft entworfen werden, zu verändern. 

Mit BAMB soll der Gebrauch von Recycling-Materialien erhöht, Bau- und Abbruchabfälle beseitigt werden und die Verschiebung der Bauindustrie in Richtung einer C2C-Wirtschaft durch Partnerschaften zwischen Materialnutzer*innen entstehen.

Eine Hilfestellung dabei sind Materialdatenbanken, durch die gesunde Produkte und Materialien schnell und einfach auffindbar sind. Ein Beispiel dafür ist Google Portico — The Google Healthy Materials Online Portal. Angefangen hat es mit der Identifizierung der gesündesten Materialien und Produkte durch Google, um ihre Bürogebäude auf der Welt gesund zu gestalten. Entstanden ist eine Materialdatenbank, die das C2C-Zertifikat einschließt, Zugriff auf Produkt- und Materialinformationen vereinfacht und leicht verständlich darstellt und so materielle Eigenschaften und potentielle Auswirkungen auf die Gesundheit nachvollziehbar macht.

Innovationen brauchen Zeit

Noch ist es ein radikaler Umbruch in der Planung — der Rückbau ganzer Gebäude und die Auswirkungen der Materialien auf die Gesundheit werden bei den Planungsprozessen oft noch nicht berücksichtigt. Das dürfte am Know-how der Planer*innen genauso liegen wie daran, dass die Architekt*innen am Bau nach wie vor viel zu wenig mit Nachfragen dazu konfrontiert werden. Die öffentliche Hand beispielsweise verzichtet aus Angst, ein*e Investor*in könnte abspringen und das Objekt im Landkreis nebenan bauen, in aller Regel darauf, die Frage des Rückbaus überhaupt anzusprechen. Doch die genannten Beispiele zeigen, dass im Markt langsam aber sicher etwas in Bewegung gerät und C2C erfolgreich umgesetzt wird. Initiativen wie Built Positive des Cradle to Cradle Products Innovation Institute wurden gegründet, um den Wert und die Qualität der Materialien und Produkte im Bausektor zu verbessern. Die C2C Bouwgroep in den Niederlanden tauscht sich zu C2C im Bausektor aus und ermöglicht den Austausch von Wissen, Informationen und Erfahrungen. Inzwischen gibt es hunderte von zertifizierten und C2C-inspirierten Produkten aus dem Baubereich. Seien es Bodenbeläge von Bauwerk, Wandfarben von Benjamin Moore & co, Fensterbauteile von Schüco oder Ziegel von Wienerberger, um nur einige wenige zu nennen.

Die Bau- und Architekturbranche steckt voller guter Beispiele, Handreichungen und Ideen, um C2C in der Praxis umzusetzen. Was fehlt ist vielleicht der Mut der Bauherr*innen, dieses auch einzufordern. Was fehlt, ist vielleicht der Wille der kommunalen Verantwortlichen, sich auf die Suche nach den richtigen Partnerschaften zu machen. Aber es sieht doch so aus, als wäre die C2C-Stadt letztlich nur noch eine Frage der Zeit.

Mehr Projekt-Infos unter:

www.bamb2020.eu 

www.c2c-centre.com/project/venlo-city-hall 

www.thoma.at/kreislaufwirtschaft

 

Dieser Beitrag ist erstmals im Printmagazin NÄHRSTOFF #3 erschienen.

Designkonzept

Um unser Klima- und Ressourcenproblem langfristig zu lösen, müssen wir Menschen umdenken und umgestalten. Das C2C Designkonzept ist die Anleitung dafür. Es ist natürlichen Kreisläufen nachempfunden, in denen jeglicher Abfall Nährstoff für etwas Neues ist. Cradle to Cradle berücksichtigt alle ökologischen, ökonomischen und sozialen Aspekte von Produkten bereits in der Planungsphase. Dabei kommen ausschließlich kreislauffähige Materialien zum Einsatz, die für den konkreten Zweck eines Produkts geeignet sind.

Thomas Bader

Thomas Bader ist Gründer und Geschäftsführer der Leipfinger-Bader GmbH sowie Gründer & Geschäftsführender Gesellschafter der Bader Media GmbH. Darüber hinaus hält Bader diverse Aufsichtsrats- und Vorstandspositionen inne, beispielsweise beim Bundesverband der Deutschen Ziegelindustrie e.V. Er ist Diplom-Ingenieur und Diplom-Kaufmann.


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Thomas Bader is founder and managing director of Leipfinger-Bader GmbH as well as a founder & managing partner of Bader Media GmbH. In addition, Bader holds various supervisory board and executive board positions, for example at the Bundesverband der Deutschen Ziegelindustrie e.V. He holds a degree in engineering and a degree in business administration.

MICHAEL BEHNKE

Michael Behnke ist seit 2004 General Manager der Markenagentur Belly Button Paris. Seit 2021 vertritt er außerdem ehrenamtlich die Plant Litter Association (PLA) in Deutschland und Frankreich, die sich europaweit dafür einsetzt, Verbraucher*innen und Regierungsorgane auf das Umweltproblem mineralischer Katzenstreu aufmerksam zu machen. 2018 initiierte Behnke eine vergleichende Life-Cycle-Assessment-Studie verschiedener Arten von Katzenstreu, die erstmals das Umweltproblem Mineralstreu wissenschaftlich untersuchte. Er unterrichtet außerdem seit 2014 an der American University of Paris. Zuvor war er unter anderem für die Publicis Group, Young & Rubicam und TBWA Paris tätig.

 

ENGLISH

Michael Behnke has been the General Manager of branding and brand communication agency Belly Button Paris since 2004. Since 2021, he is the honorary representative of the Plant Litter Association (PLA) in Germany and France. The association works across Europe, raising awareness among consumers and governmental bodies about the environmental problem of mineral cat litter. In 2018, Behnke initiated a comparative life-cycle assessment study of different types of cat litter, the first to scientifically examine the environmental problem of mineral litter. He also has been a lecturer at the American University of Paris since 2014. Previously, he worked for the Publicis Group, Young & Rubicam and TBWA Paris, among others.

dr. andreas bukowski

Andreas Bukowski ist seit 2020 Erster Bürgermeister der Gemeinde Haar. Seit 2019 ist er außerdem Vorsitzender des CSU Ortsverbands Haar und des Gewerbeverbands Haar Trudering. Zuvor war er zehn Jahre lang als Leiter Marketing & Vertrieb und als Geschäftsführer der Styx Naturcosmetics GmbH tätig. Bukowski ist promovierter Dr. Phil. und hatte zwischen 2009 und 2013 einen Lehrauftrag an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

 

ENGLISH

Andreas Bukowski has been First Mayor of the Bavarian municipality of Haar since 2020. Since 2019, he has also been Chairman of the local branch of the Christian Social Union party in Haar and the Haar Trudering trade association. He previously was Head of Marketing & Sales and Managing Director of Styx Naturcosmetics GmbH for ten years. Mr. Bukowski holds a PhD and was a lecturer at Ludwig Maximilian University in Munich between 2009 and 2013.

TIM JANSSEN

Tim Janßen ist geschäftsführenden Vorstand und Mitbegründer der gemeinnützigen Cradle to Cradle NGO. Er studierte Wirtschaftswissenschaften an der Leuphana Universität Lüneburg und der Dualen Hochschule Baden-Württemberg. Dabei lag sein Fokus auf Gründung, Innovationsmanagement und verantwortungsvollem Wirtschaften. Auslandsaufenthalte führten ihn an das Athlone Institute of Technology in Irland, sowie die Universität Wien im Rahmen eines PROMOS- Stipendiums des DAAD.

Aus der Idee heraus, die Cradle to Cradle Denkschule und das Designkonzept in die Mitte der Gesellschaft zu tragen, gründete Tim Janßen 2012 C2C NGO mit und leitet diese seither als Co-Geschäftsführer. Dabei entwickelt er Strategien, um eine maximale Wirkung der Organisation auf die Gesellschaft zu erreichen, und gestaltet aktiv das Wachstum der noch jungen, stetig größer werdenden Bewegung.

Tim Janßen hält als Redner zahlreiche Fachvorträge auf nationalen und internationalen Konferenzen und Fachtagungen und gibt sein Wissen um Cradle to Cradle an Fachpublikum und Interessierte weiter. Des Weiteren lehrt er als Hochschuldozent an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW), Leuphana Universität Lüneburg, HS Mittweida sowie der TU Berlin.


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Tim Janßen is executive director and co-founder of Cradle to Cradle NGO. He majored in Business, Entrepreneurship, Innovation and Leadership at Leuphana University Lüneburg and Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW). In 2012, he co-founded Cradle to Cradle NGO (C2C NGO) with Nora Sophie Griefahn. C2C NGO connects the fields of business, education, politics, and civil society by creating networking platforms and educational formats. In 2019, the NGO established the C2C LAB in Berlin: the world’s first renovation in an existing building based on Cradle to Cradle criteria. Serving as an educational center, NGO head office, and real-world laboratory, it is here where the C2C school of thought and design concept become reality. As co-executive director, Tim develops strategies to maximize the organization’s impact on society and actively shapes the growth of this young, ever-growing movement. He is a sought-after expert for Cradle to Cradle, Circular Economy and Social Entrepreneurship. He regularly holds keynotes and partakes as panelist at national and international conferences. Furthermore, Tim is a lecturer at DHBW, Leuphana University Lüneburg and TU Berlin.

NORA-SOPHIE GRIEFAHN

Nora Sophie Griefahn ist Co-Gründerin und geschäftsführende Vorständin von Cradle to Cradle NGO. Die Umweltwissenschaftlerin koordiniert die politische und wissenschaftliche Arbeit der 2012 gegründeten gemeinnützigen Organisation und treibt ein Umdenken in Wissenschaft, Politik, Bildung und Gesellschaft voran, das mehr als nur Klimaneutralität zum Ziel hat. Sie ist als Expertin für Cradle to Cradle und eine klimapositive Zukunft gefragt und spricht darüber auf Veranstaltungen sowie als Gastkommentatorin oder Gesprächspartnerin in Printmedien und digitalen Formaten.  Darüber hinaus lehrt Griefahn an verschiedenen deutschen Hochschulen. 

 

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Nora Sophie Griefahn is executive managing director and co-founder of Cradle to Cradle NGO. She majored in Environmental Sciences at Leuphana University Lüneburg and Goethe University Frankfurt with stays at University of Natural Resources and Life Sciences in Vienna and University of Copenhagen. As the only German, she was elected as a GreenBiz’ 30 Under 30 inspiring young leader in 2018. 

In 2012, she co-founded Cradle to Cradle NGO (C2C NGO) with Tim Janssen in order to establish Cradle to Cradle principles in economy and politics. C2C NGO connects the fields of business, education, politics, and civil society by creating networking platforms and educational formats. 

As co-executive director, Nora coordinates the NGOs scientific, political and educational work and actively shapes a new understanding of material health and circularity. Nora is a sought-after expert, speaker and panelist on Circular Economy and Cradle to Cradle with a broad expertise in chemical construction, healthy product design, and the coherences between climate change and resource scarcity. Furthermore, she is a member of various scientific advisory councils and a lecturer at the Technical University of Berlin.

SYBILLE MAI

Sybille Mai ist Leading Consultant und Standortverantwortliche in Berlin für die EPEA GmbH, mit Schwerpunkt Cradle to Cradle im Bau. Zwischen 2008 und 2015 baute sie bei Drees & Sommer in Berlin die Beratungskompetenzen zur Nachhaltigkeit auf und begleitete als DGNB-Auditorin und LEED-AP eine Vielzahl von Green-Building-Zertifizierungen. Weitere Stationen führten die Diplom-Wirtschaftsingenieurin als Abteilungsleiterin für Immobilienmanagement und Geländeentwicklung zur Messe Berlin sowie in die verantwortliche Projektsteuerung.

 

ENGLISH

Sybille Mai is Leading Consultant and Site Manager for EPEA GmbHs Berlin office, with a focus on Cradle to Cradle in construction. Between 2008 and 2015, she built up sustainability consulting expertise at Drees & Sommer in Berlin and, as a DGNB auditor and LEED-AP, accompanied a large number of Green Building certifications. Further positions led her to Messe Berlin as head of department for real estate management and site development as well as into responsible project management. Mai holds a diploma degree in industrial engineering.

Natalie
Rottmann-Boos

Natalie Rottmann-Boos ist seit 2020 als Projektmanagerin in der Kompetenzstelle für sozial verantwortliche Beschaffung bei Immobilien Bremen tätig. Dort unterstützt sie den kommunalen Einkauf bei Ausschreibungen und bringt eine sozial-ökologische und zirkuläre Beschaffung voran, beispielsweise mit dem Projekt „SDG 12: Fair handeln und beschaffen `Made in Bremen´“. Zuvor war Rottmann-Boos zehn Jahre lang als Projektmanagerin im Offshore-Windkraftbereich tätig.

 

ENGLISH
Natalie Rottmann-Boos has been working as a project manager in the competence center for socially responsible procurement at Immobilien Bremen since 2020. She supports the purchasing department in tenders and promotes social-ecological and circular procurement, for example with the project „SDG 12: Fair trade and procurement `Made in Bremen´“. Before that, Rottmann-Boos worked as a project manager in the offshore wind power sector for ten years.

André Siedenberg

André Siedenberg ist seit 2014 bei der Kommunal Agentur NRW GmbH in Düsseldorf als Berater für kommunale Beschaffung tätig. Seit 2015 ist er außerdem als Rechtsanwalt zugelassen. Er vertritt öffentliche Auftraggeber in Nachprüfungsverfahren, hält Seminare zum Vergaberecht und unterstützt Nichtregierungsorganisationen in allen Fragen der nachhaltigen Beschaffung. Zuvor war er im Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen im Referat für Vergaberecht tätig. Siedenberg studierte Rechtswissenschaften und Europäisches Recht an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.

 

ENGLISH
André Siedenberg has been working as a consultant for municipal procurement at Kommunal Agentur NRW GmbH in Düsseldorf since 2014. He has also been admitted to the bar in 2015. In this capacity, he represents public contracting authorities in review proceedings, holds seminars on public procurement law, and supports NGOs in all matters of sustainable procurement. Previously, he worked at the Ministry for Economic Affairs, Energy, Industry, SMEs and Trade of the State of North Rhine-Westphalia in the department for public procurement law. Siedenberg studied law and European law at the Julius Maximilian University of Würzburg.

Manuel Ehlers

Manuel Ehlers ist seit 2016 Head of Sustainable Property der Triodos Bank. Seit 2021 ist Ehlers außerdem Mitglied im Immobilienbeirat der DGNB. Zuvor war er als Projektentwickler viele Jahre mit der Konzeption und Realisierung von Immobilienprojekten in Berlin betraut. Er ist gelernter Wirtschaftsingenieur mit einer Spezialisierung auf nachhaltiges Bauen.

 

ENGLISH
Manuel Ehlers has been Head of Sustainable Property at Triodos Bank since 2016. Since 2021, Ehlers has also been a member of the DGNB’s Real Estate Advisory Board. Previously, he worked for many years as a project developer and was in charge of the conception and realization of real estate projects in Berlin. He is a trained industrial engineer specialized in sustainable construction.

Dipl. agr. Ing.
Aloys Oechtering

Aloys Oechtering ist seit 1989 Bereichsleiter im Unternehmensbereich organische Abfälle, Biomasse und Bioenergie der Unternehmensgruppe Remondis. Er ist außerdem Geschäftsführer verschiedener Spezialgesellschaften für organische Abfälle, wie Remondis SmartRec, und Aufsichtsratsmitglied verschiedener Beteiligungsgesellschaften mit kommunalen Partnern. Oechtering ist in diversen Verbänden, wie beispielsweise dem Entsorgerverband BDE tätig. Er studierte Agrarwissenschaften an der TU München und der Universität Göttingen.

 

 

ENGLISH

Aloys Oechtering has been head of the organic waste, biomass and bioenergy division of Remondis Group since 1989. He is also managing director of various specialist companies for organic waste, for example Remondis SmartRec, and a member of the supervisory boards of various associated companies with municipal partners. Oechtering is active in associations such as the BDE. He studied agricultural sciences at the Technical University of Munich and the University of Göttingen.

Dr. hans georg brendle

Dr. Hans Georg Brendle ist seit 1997 Research & Development Manager bei der J. Rettenmaier & Söhne GmbH+Co KG, zu der unter anderem JRS Petcare gehört. Er ist Diplom-Chemiker und hat an der Eberhard Karls Universität Tübingen promoviert. Er beschäftigt sich unter anderem mit der mechanischen und chemischen Verarbeitung von pflanzlichen Zellstoffen für Anwendungen in Pharma, Lebensmitteln und Technik.

 

ENGLISH
Dr. Hans Georg Brendle has been Research & Development Manager at J. Rettenmaier & Söhne GmbH+Co KG, which includes JRS Petcare, since 1997. He holds a degree in chemistry and a doctorate from Eberhard Karls University in Tübingen. Among other things, he is involved in mechanical and chemical processing of cellulosic plant material for pharmaceutical, food and technical applications.

Svenja Damberg

Svenja Damberg ist seit 2021 Senior Research Fellow am Institut für Technologie- und Innovationsmanagement der TU Hamburg. Sie ist außerdem Projektmitarbeiterin für Technologie- und Innovationsmanagement und Wissenstransfer bei der Cradle to Cradle-Modellregion Nordostniedersachsen. Damberg schrieb ihre Dissertation im Bereich Kundenmanagement bei Genossenschaftsbanken an der TU Hamburg. Zuvor war sie u.a. beim Recruiting-Technologie-Startup RelinkLabs in Kopenhagen im Bereich Marketing und Kommunikation tätig. Sie hat Business and Development Studies an der Copenhagen Business School studiert.

 

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Svenja Damberg has been a Senior Research Fellow at the Institute for Technology and Innovation Management at TU Hamburg since 2021. She is also a project associate for technology and innovation management and knowledge transfer at the Cradle to Cradle Model Region Northeast Lower Saxony. Damberg wrote her dissertation in the field of customer management at cooperative banks at the TU Hamburg. Previously, she worked in marketing and communications at the recruiting technology startup RelinkLabs in Copenhagen, among others. She studied Business and Development Studies at Copenhagen Business School.

sören bartol

Sören Bartol ist seit Dezember 2021 Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen. Zuvor war er von 2013 bis 2021 stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion. Seit 2002 ist Bartol direkt gewähltes MdB für den Wahlkreis Marburg-Biedenkopf. Er ist seit vielen Jahren für die Themen Bau, Wohnen und Stadtentwicklung zuständig, u.a. als Arbeitsgruppensprecher im Bundestag. Bartol ist Diplom-Politologe.


ENGLISH
Sören Bartol has been Parliamentary State Secretary at the Federal Ministry for Housing, Urban Development and Building since December 2021. He was previously deputy chairman of the SPD parliamentary group from 2013 to 2021. Since 2002, Bartol has been a directly elected Member of Parliament for the constituency of Marburg-Biedenkopf. He has been responsible for the topics of construction, housing and urban development for many years, including as a working group spokesman in the Bundestag. Bartol holds a degree in political science.

Vanja schneider

Vanja Schneider ist seit 2020 Geschäftsführer und Strategieverantwortlicher der Moringa GmbH. Zuletzt war er als Geschäftsführer der Interboden-Gruppe unter anderem für das Projekt The Cradle in Düsseldorf verantwortlich. Schneider ist Bau- und Wirtschaftsingenieur und seit 1991 in der Immobilienwirtschaft, vor allem in der Immobilienentwicklung, tätig.


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Vanja Schneider has been Managing Director and Head of Strategy at Moringa GmbH since 2020. Most recently, as Managing Director of the Interboden Group, he was responsible, among other things, for The Cradle project in Düsseldorf. Schneider is a civil and industrial engineer and has been working in the real estate industry, primarily in real estate development, since 1991.

BERNHARD REGER

Bernhard Reger leitet seit Mai 2021 die Bereiche Marketing und Unternehmenskommunikation der Leipfinger-Bader Ziegelwerke. Zuvor war er in unterschiedlichen Kommunikations- und Marketingagenturen tätig, unter anderem als Mitgründer und Teilhaber der Agentur Synektar und Inhaber und Gründer von reger’s Design- und Kommunikationsagentur. Reger ist gelernter Werbekaufmann und Diplom-Kommunikationswirt.

 

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Bernhard Reger has been in charge of marketing and corporate communications at Leipfinger-Bader Ziegelwerke since May 2021. He previously worked in various communications and marketing agencies, including as co-founder and partner of the Synektar agency and owner and founder of reger’s design and communications agency. Reger is a trained advertising merchant and holds a degree in communications.

Dagmar Schulz

Dagmar Schulz ist seit 2021 erste Landrätin des Landkreises Lüchow-Dannenberg. Sie ist seit 2003 im Landkreis Lüchow-Dannenberg tätig und hat dort unter anderem die Fachbereiche Kultur, Kreisarchiv und Museen, kaufmännisches Gebäudemanagement, Straßenverkehr sowie Jugend-Familie-Bildung geleitet.

 

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Dagmar Schulz has been the first female district administrator of the Lüchow-Dannenberg district since 2021. She has worked in the district of Lüchow-Dannenberg since 2003 and has headed the departments of culture, district archives and museums, commercial building management, road traffic and youth-family-education, among others.

Ilse Beneke

Ilse Beneke leitet seit 2016 die Kompetenzstelle für nachhaltige Beschaffung beim Beschaffungsamt des Bundesministeriums des Innern und für Heimat, wo sie sich mit der praktischen Implementierung von Nachhaltigkeitskriterien in öffentlichen Auftragsvergaben befasst. Zuvor war sie Referentin im Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg. Beneke ist Volljuristin mit Spezialisierung Umweltrecht und hat 2013 berufsbegleitend ihren Master zum Thema „Responsible Management“ abgeschlossen.

 

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Ilse Beneke has headed the Competence Center for Sustainable Procurement at the Procurement Office of the Federal Ministry of the Interior and Home Affairs since 2016, where she deals with the practical implementation of sustainability criteria in public procurement. Previously, she was an advisor at the Ministry of the Environment, Health and Consumer Protection of the State of Brandenburg. Beneke is a fully qualified lawyer specializing in environmental law and completed her master’s degree in „Responsible Management“ in 2013 while working.

Lorena Zangl

Lorena Zangl arbeitet seit 2017 in der hauptamtlichen Geschäftsstelle der C2C NGO. Seit 2020 leitet sie als Referentin den Bereich Kommunale Entwicklung und betreut in dieser Funktion das Netzwerk C2C Regionen. Außerdem ist sie für die Erarbeitung eines Leitfadens für kommunale Beschaffung und C2C verantwortlich. Sie studierte „Political & Social Studies“ und „Öffentliches Recht“ an der Universität in Würzburg und absolvierte den Master Global Change Management an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde. Zuvor sammelte sie Arbeitserfahrungen im Stiftungsbereich, verschiedenen NGOs für Umwelt und Soziales und Bundespolitik.


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Lorena Zangl has been working for C2C NGO since 2017. Since 2020, she has been head of the Municipal Development department and, in this capacity, oversees the “C2C Regions Network”. She is also responsible for the development of a guide for municipal procurement and C2C. She studied „Political & Social Studies“ and „Public Law“ at the University of Würzburg and completed a Master’s degree in Global Change Management at the University for Sustainable Development in Eberswalde. Previously, she gained work experience in the foundation sector, various environmental and social NGOs and federal politics.

Peter Kurth

Peter Kurth ist seit 2008 geschäftsführender Präsident des Bundesverbands der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft. Seit 2020 ist der studierte Jurist zudem Präsident des europäischen Entsorgerverbands FEAD. In seiner beruflichen Laufbahn war Kurth unter anderem für die Deutsche Bank und die Kreditbank als Jurist tätig und war von 2001 bis 2009 Vorstandsmitglied des Berliner Entsorgungsunternehmens Alba. Zuvor begleitete Kurth unterschiedliche politische Ämter. Ab 1994 war er Staatssekretär im Berliner Finanzsenat und ab 1999 Finanzsenator. Er war zudem Aufsichtsrat in unterschiedlichen Kreditunternehmen wie der Bankgesellschaft Berlin sowie der Landesbank Berlin und Abgeordneter des Abgeordnetenhauses Berlin.

 

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Peter Kurth has been Executive President of the Federal Association of the German Waste Management, Water and Raw Materials Industry (BDE) since 2008. Since 2020, the law graduate has also been President of the European Waste Management Association FEAD. In his professional career, Kurth has worked as a lawyer for Deutsche Bank and Kreditbank and was a member of the executive board of the Berlin waste management company Alba from 2001 to 2009. Prior to that, Kurth held various political offices. From 1994, he was State Secretary in the Berlin Finance Senate and from 1999 Finance Senator. He was also a member of the supervisory board of various credit companies such as Bankgesellschaft Berlin and Landesbank Berlin, and a member of the Berlin House of Representatives.

Andreas Thürmer

Andreas Thürmer ist seit 2020 Leiter der Geschäftseinheit Strategie, Organisation und Kommunikation bei der Berliner Stadtreinigung. Er ist seit 2001 bei der BSR und war dort als Leiter des Vorstandsbüro, Prokurist und Leiter der Organisationsentwicklung tätig. Zuvor war Thürmer interner Berater bei Audi. Er ist außerdem Vorstandsvorsitzender der Entsorgergemeinschaft der deutschen Entsorgungswirtschaft e.V. und Mitglied im Umweltausschuss der IHK Berlin. Thürmer ist Diplom-Ingenieur und hat an der Universität Stuttgart Maschinenbau studiert.

 

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Andreas Thürmer has been head of the Strategy, Organization and Communication business unit at Berliner Stadtreinigung since 2020. He has been with BSR since 2001, where he served as head of the board office, authorized signatory and head of organizational development. Prior to that, Thürmer was an internal consultant at Audi. He is also chairman of the board of the Entsorgergemeinschaft der deutschen Entsorgungswirtschaft e.V. and a member of the environmental committee of the Berlin Chamber of Industry and Commerce. Thürmer holds a degree in engineering and studied mechanical engineering at the University of Stuttgart.

Christoph müller

Christoph Müller arbeitet seit 2015 für die Gebäudewirtschaft der Hansestadt Lüneburg. Dort leitet er aktuell das C2C-inspirierte Probeprojekt „Neubau Hort Anne-Frank-Schule“. Zuvor hat er 9 Jahre als Bauleiter und in der Projektentwicklung gearbeitet. Müller ist gelernter Tischler und Bauingenieur.

 

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Christoph Müller has been working for the building management department of the Hanseatic City of Lüneburg since 2015. There, he is currently managing the C2C-inspired trial project „Neubau Hort Anne-Frank-Schule“. Prior to that, he worked for 9 years as a construction manager and in project development. Müller is a trained carpenter and civil engineer.

Vanja schneider

Biografie Text Bei der Cradle to Cradle Certified™-Zertifizierung, die das gemeinnützige Products Innovation Institute (C2CPII) vornimmt, werden verschiedene Faktoren und Ebenen der Herstellung, Nutzung und der Wiederverwertung bewertet. Es gibt fünf Abstufungen in der Zertifizierung von Basic über Bronze, Silber, Gold bis hin zu Platin, welches den höchsten Produktstandard kennzeichnet. Dabei werden die fünf Faktoren Materialgesundheit, Wiederverwendbarkeit, Nutzung erneuerbarer Energien und Kohlenstoffmanagement, Wasserqualität sowie Sozialstandards betrachtet. Weltweit gibt es aktuell knapp 300 C2C-Unternehmen mit über 8.000 C2C-Produkten.