CRADLE TO CRADLE an Beispielen erklärt

C2C in der Umsetzung

Unser Ziel ist klar: kontinuierliche Stoffkreisläufe und Produkte, die gesund für Mensch und Umwelt sind. Mit unseren Infografiken zeigen wir beispielhaft, wie sich Cradle to Cradle konkret anwenden lässt, wo noch Herausforderungen bestehen und was in den unterschiedlichsten Bereichen in der Umsetzung von Cradle to Cradle beachtet werden muss.

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Die Bauwirtschaft muss dringend nachhaltiger und kreislauffähig werden. Denn sie ist nicht nur für jede Menge Müll und Treibhausgase verantwortlich, sondern verbraucht auch wertvolle endliche Ressourcen. Damit wir diese Rohstoffe nicht ausschöpfen und Gebäude gesund für Mensch und Umwelt werden, ist Bauen nach Cradle to Cradle langfristig unverzichtbar.

Wie das konkret umgesetzt werden kann, erfahrt Ihr zum Beispiel in unserer Handreichung „C2C im Bau: Orientierung für Kommunen“.

 

 

 

 

 

 

 

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So genannte „Upcycling“-Produkte liegen im Trend. Bei genauerem Hinsehen stellt sich das vermeintliche „Upcycling“ aber häufig als „Downcycling“ heraus. Produkte enden so oft in Anwendungen, für die ihr Material nicht vorgesehen ist und führen den möglichen Kreislauf in eine Sackgasse.

Beim Produktdesign muss von Anfang an das Nutzungsszenario eines Gegenstandes berücksichtigt werden und für seine Anwendung geeignet sein. So können Materialien wie Kunststoffe oder Metalle in Gebrauchsprodukten wie Verpackungen und technischen Geräten wieder und wieder verwendet werden. Verbrauchsprodukte dagegen, die während der Benutzung in die Umwelt gelangen, müssen abbaubar und gesund für Mensch und Natur sein.

 

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Viele Medikamente gelangen in unsere Umwelt – sei es ins Wasser oder in Böden. Das führte schon zu einem Massensterben von Geiern durch Diclofenac oder auch zu hormonellen Veränderungen von Schwarzbarschen.

Doch warum ist das so? Unsere Medikamente sind nicht kreislauffähig gestaltet und Rückstände gelangen durch unseren Urin oder beispielsweise durchs Duschen in die Umwelt. Wir müssen uns das Nutzungszenario von Medikamenten genauer anschauen und sicher stellen, dass sie keine Rückstände an die Umwelt abgeben.

 

>> Mehr Informationen zum Thema findest Du im verlinkten Video.

 

 

 

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Wie lange dauert es eigentlich, bis eine Zigarettenkippe verrottet ist? Oder ein Autoreifen? Viel zu lange – denn die meisten Produkte sind schlicht nicht dafür gedacht, sich in den biologischen Kreislauf einzufügen. Dabei gibt es viele Gegenstände, die bei der Nutzung unweigerlich verschleissen oder sich abreiben. Zum Beispiel Fahrrad- oder Autoreifen, Schuhsohlen oder Textilien, die bei jedem Waschgang Mikropartikel ins Wasser abgeben. Wir müssen diese Verbrauchsprodukte von Anfang an so designen, dass sie abbaubar und gesund für Mensch und Natur sind.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Fast jede*r von uns hat wohl mindestens eine Jeans im Kleiderschrank hängen. Doch wie werden herkömmliche Jeans eigentlich produziert? Leider mit hohem Wasserverbrauch und einer Menge Schadstoffen. In der Produktion gefährdet das die Arbeiter*innen und die Umwelt. Und das Endprodukt ist durch Stoffe wie Anilin nicht für den Hautkontakt geeignet. Mittlerweile gibt es aber eine ganze Reihe von C2C-inspirierten oder C2C-zertifizierten Jeans. Bei der Produktion wird nicht nur auf den Einsatz von Pestiziden und schädlichen Chemikalien verzichtet, sondern die Hosen sind auch komplett kreislauffähig. Außerdem wird bei der Herstellung nicht nur Wasser gespart, sondern auch so gereinigt, dass es sauberer ist als vorher. 

 

>> Mehr Informationen zum Thema findest Du im verlinkten Video

 

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Wir verbringen etwa 90 Prozent unserer Zeit in Gebäuden. Zeit, die wir in einer gesunden Umgebung verbringen möchten. Zwei Aspekte rücken daher für uns beim Thema Bau in den Mittelpunkt: Wie gestalten wir unsere Gebäude gesund für Mensch und Umwelt? Und wie können wir Gebäude so designen, dass keine Rohstoffe verloren gehen?

Das Beispiel Farben zeigt, wie schädlich konventionelle Produkte sein können und worauf wir achten müssen. Farben sollten im biologischen Kreislauf zirkulieren und keine giftigen Stoffe ausgasen. Theoretisch ist auch die Rückführung in den technischen Kreislauf denkbar. Doch auch die Herstellung selbst spielt schon eine wichtige Rolle: Sie muss mit regenerativer Energie erfolgen und das bei der Produktion genutzte Wasser muss ohne schädliche Rückstände in die Natur zurück geführt werden können oder im Kreislauf gehalten werden.

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Zeitungspapier wird größtenteils aus recyceltem Altpapier hergestellt und verrottet in der Natur ungefähr innerhalb von ein bis drei Jahren. Aber sollten wir deshalb die alte Zeitung einfach in den Biomüll oder auf das Feld werfen? Wir zeigen euch, warum die Art der Tinte entscheidend ist und warum Materialien wie Zeitungen im technischen Kreislauf gehalten werden sollten bevor sie dem biologischen Kreislauf als Nährstoff zurückgeführt werden.

 

>> Mehr Informationen zum Thema findest Du auf unserem Blog

 

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