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Plenum 2016

Vom 17. bis zum 20. März 2016 fand die zweite Auflage unseres vereinsinternen Plenums statt. Gastgeber: Die Regionalgruppe (RG) Hamburg in den Räumlichkeiten der TU Hamburg-Harburg. Das Plenum bietet als jährlich wiederkehrendes Format die Möglichkeit, konkrete Arbeitsaufträge und Ziele für die Regionalgruppenarbeit zu identifizieren und zu beschließen. Dieses Jahr wurden erstmalig fünf Bundessprecher*innen gewählt, welche in Zukunft die RGs auf Bundesebene besser vernetzen und den engen Kontakt zur Geschäftsstelle in Berlin pflegen. Ebenfalls gab es einen Austausch über geplante und vergangene regionale Aktionen.

Donnerstagnachmittag, Anreise für die neuen Regionalgruppensprecher*innen. Gemeinsames Abendessen und erstes Kennenlernen der Plenumsteilnehmer*innen in der ältesten Kneipe Hamburg-Harburgs.

Am Freitag ab 10 Uhr dann die erste offizielle Vorstellungsrunde der neuen RG Sprecher*innen und ein Abriss der bisherigen Vereinsgeschichte. Anschließend Informationen aus der Geschäftsstelle und Einführung in die neu entwickelte Antragsphase im Rahmen des Plenums. Nach dem Mittagessen eine kurze Podio-Schulung und dann die erste Workshop-Phase zu den Themen: Handbuch für Gründer*innen und Sprecher*innen, Bundesweite Projekte realisieren, Unterstützung der Regionalgruppen durch die Geschäftsstelle.

Am späten Nachmittag (nach einem grandiosen Kaffee- und Kuchenbuffet) folgt die zweite Workshop-Phase zu den Themen: AK Quelle – Wie geht es weiter?, Roadmap für RG, Das Hütesystem, Wie motivieren wir Menschen aktiv zu werden?

Die Stimmung ist durchweg positiv und energievoll.

Samstag, 7:15 Uhr. Nachdem am Freitagabend die alten Hasen angereist sind geht es am nächsten Morgen frisch gestärkt, um 10 Uhr in eine erneute gemeinsame Vorstellungsrunde und dann direkt in die nächste Workshop-Phase zu den Themen: Aktivenarbeit – Wie geht es weiter?, Mein Kongress, Bundessprecher*innen, Öffentlichkeitsarbeit der Initiativen | Redaktion | RG Website, RG-Arbeit (Aufgaben, Ziele, Grenzen), Wie können RGs bei der Finanzierung helfen?

Nach dem Mittagessen dann die Antragsphase: Aus den Workshops haben sich konkrete Arbeitsaufträge und Zielformulierungen ergeben, die in Form von schriftlichen Anträgen zur Abstimmung im Plenum gebracht werden. Dabei wird unter anderem beschlossen, dass es in Zukunft fünf Bundessprecher*innen gibt, die als Schnittstelle zwischen den RGs und der Geschäftsstelle fungieren. Zudem wird es pro RG eine*n Redaktionsreferent*in als Verantwortliche*n für die Innen- und Außenkommunikation geben.

Am frühen Abend besucht uns Monika Griefahn, die Vorsitzende des C2C e.V. und diskutiert mit dem Plenum über aktuelle Fragen. Insbesondere stellen wir fest, dass es Bedarf an Schulungen zum Thema: “Wie kann man politische Vertreter*innen in die Verantwortung nehmen?” gibt. Außerdem wird die Wichtigkeit internationaler Vernetzung des Vereins betont.
Anschließend stellen sich dem Plenum die Kandidat*innen für das Amt der Bundessprecher*innen vor – fünf sollen es am Ende werden. Hier noch einmal stellvertretend ein herzliches ‘Dankeschön!’ an alle, die sich haben aufstellen lassen. Die neu gewählten Bundessprecher*innen sind: Angelika Frank (Wolfsburg), Karolin Habt (Hamburg), Boris Kaiser (Chemnitz), Marcell Schwill (Lüneburg) und Thorben Bechtoldt (Stuttgart). Herzlichen Glückwunsch!

Sonntag, 8:15 Uhr. Es geht in die letzte Arbeitsphase: Es bilden sich Teams zu den beschlossenen Zielen und Aufgaben, welche konkrete Projekte erarbeiten und diese daraufhin in Pitches präsentieren: Es wird beispielsweise ein Styleguide für den Verein sowie eine Roadmap für die Bundessprecher*innen erstellt. Zukünftig wird sich ebenfalls ein Arbeitskreis um Vortragtrainings von Aktiven kümmern.

Und dann ist das lange Wochenende auch schon vorbei. Gemeinsames Aufräumen, Händeschütteln, Umarmungen, Absichtsbekundungen auf ein baldiges Wiedersehen. Um 16 Uhr verlassen die letzten Gäste das Gelände. Schön war es in Hamburg!

Ich freue mich auf das nächste große Treffen mit ‘der Familie’. Spätestens zur Sommerakademie Ende Juli in Berlin.

Frederik Brückner, Regionalgruppe Aachen