Kosmetikverpackungen und Blätter vor hellem Hintergrund, Blog von Cradle to Cradle NGO

Kosmetik – Vom Problemfall zum nützlichen Produkt

In Europa benutzen wir durchschnittlich sieben verschiedene Kosmetika pro Tag. Pro Jahr sind das mehr als fünf Kilogramm pro Person. Hygieneprodukte wie Zahnpasta, Shampoo und Deodorant, aber auch Schönheitsprodukte wie Parfüm, Lippenstift und Make-up. Ein solches Produkt besteht oft aus tausenden unterschiedlichen Substanzen. Wir haben uns angeschaut, warum viele dieser Produkte nicht gesund sind, warum ihre Verpackungen schädlich für die Umwelt sind – und wie ein Kosmetikprodukt nach Cradle to Cradle hergestellt wird.

Immer mehr Konsument*innen machen sich beim Kauf von Kosmetika darüber Gedanken, was eigentlich genau in den Produkten enthalten ist. Der Griff zu sogenannten Naturkosmetika liegt da nahe, denn sie wecken die Hoffnung, dass in ihnen weniger oder gar keine bedenklichen Stoffe enthalten sind. Kein Wunder, dass immer mehr solcher als natürlich bezeichneten Produkte auf den Markt gebracht werden. Doch entgegen vieler Marketingversprechen stehen auch auf Naturkosmetika oft chemische Begriffe, die Konsument*innen, die keine Expert*innen in dem Gebiet sind, völlig unbekannt sind.

Seit Jahren gibt es immer wieder Diskussionen über spezifische Stoffe, die häufig in kosmetischen Produkten vorkommen, darunter Erdöl, Mikroplastik, Parabene oder Aluminium. Mit ihrer Verwendung wird eine Vielzahl an Erkrankungen in Verbindung gebracht: Reizungen der Haut und allergische Reaktionen, aber auch der Verdacht, krebserregend zu sein. Auch alltägliche Beschwerden wie Müdigkeit und Kopfschmerzen können durch diese Stoffe ausgelöst werden.

Der BUND untersuchte 2013 für eine der ersten großen Studie zum Thema rund 60.000 Kosmetikprodukte – und fand in 30 % kritische Chemikalien. Im gleichen Jahr führte die EU neue Richtlinien ein, die einige Inhaltsstoffe deckeln oder ganz verbieten. Dennoch machen sich Konsument*innen Gedanken darüber, ob Stoffe wie Methylparaben, Ethylhexyl, Eugenol und Isoparaffin schädlich sind oder nicht. Sind diese Sorgen begründet? Sorgt die EU mit ihren Standards und Richtlinien dafür, dass nur ungefährliche Inhaltsstoffe mit Körper und Umwelt in Kontakt kommen? Und wenn nicht, sind zertifizierte Naturkosmetika die Lösung? Woraus muss ein Kosmetikprodukt bestehen, um unbedenklich für unsere Haut und die Umwelt zu sein? Diesen Fragen widmen wir uns hier.

Konventionelle Kosmetik- und Pflegeprodukte

Kosmetika bestehen oft aus verschiedenen Stoffen, sogenannte Stoffgemische, die durch die Haut oder den Mund in den Körper und durch den Abfluss in die Umwelt gelangen. Je nachdem, welche Eigenschaften die Produkte erfüllen sollen, werden biologische und chemische Stoffe vermischt. Dabei enthalten fast alle Produkte Konservierungsmittel, denn diese verhindern die Zersetzung des Endprodukts durch Mikroorganismen und machen es so haltbar. Konservierungsmittel sind oft synthetische Stoffe und viele davon sind hormonell wirksam. Öffentliche Diskussionen über Konservierungsmittel wie Parabene und Formaldehyd, etwa in Shampoo, führten zu einer geringeren Akzeptanz dieser Stoffe bei Verbraucher*innen. Das Problem mit Parabenen und Co.: Sie wirken im Körper ähnlich wie Hormone. Häufig ähneln sie dem weiblichen Geschlechtshormon Östrogen und beeinflussen so insbesondere Frauen, Kinder, Schwangere, Föten und Jugendliche in der Pubertät.

In der EU gibt es gesetzliche Regelungen, die manche Konservierungsmittel verbieten und für andere einen Grenzwert vorgeben. Trotzdem bleiben sie problematisch. Denn erstens gibt es medizinische Berichte darüber, dass auch kleinste Mengen Konservierungsstoffe Beschwerden wie Juckreiz, Rötungen und Allergien auslösen können. Auch Unfruchtbarkeit, verfrühte Pubertät sowie Brust-, Hoden- und Prostatakrebs wurden schon mit Konservierungsstoffen in Verbindung gebracht. Und zweitens regeln die EU-Gesetze nur Konservierungsmittel, die bereits als gefährlich eingestuft sind. Dabei werden Jahr für Jahr neue Stoffe mit unbekannten Folgen genutzt. Viele Kosmetiklinien werben damit, dass ihre Produkte „frei von…“ einem bestimmten schädlichen Stoff sind. Damit ist aber nicht ausgeschlossen, dass das Substitut nicht ebenso schädlich ist. Möglicherweise handelt es sich nur um einen neuen Stoff, dessen Schädlichkeit noch nicht nachgewiesen ist. Komplett frei von konservierenden Zusätzen sind häufig nur wasserfreie, trockene Substanzen, wie Puder. Denn die Trockenheit bietet Mikroorganismen keinen Nährboden, sich zu vermehren. Da kosmetische Konservierungsstoffe nicht zwischen Keimen unterscheiden können, greifen auch kleinsten Mengen in Gewässern die dort natürlich lebenden Mikroorganismen an und schaden so unserer Umwelt. Aus diesem Grund ist bei Cradle to Cradle elementar, dass sämtliche in einem Produkt verarbeiteten Stoffe positiv definiert sind. Wir setzen uns dafür ein, dass wir genau definieren, welche Stoffe in einem Shampoo oder in Mascara enthalten sein dürfen, anstatt einige schädliche Mittel auszuschließen, andere aber nicht.

Duftstoffe und Mikroplastik

Wie wichtig eine solche positive Definition von gesunden und geeigneten Stoffen ist, wird auch bei der Betrachtung von Duftstoffen deutlich. Duftstoffe sind einer der am häufigsten verwendeten Inhaltsstoffe ohne echte Wirkung. Weil wir alle gerne Produkte kaufen, die gut riechen – und uns gut riechen lassen – enthalten fast alle Duschgels, Deos und Cremes Duftstoffe. Sie sind auf der Verpackung meist nur als „Parfum“ oder „Fragrance“ gekennzeichnet. Nur 26 besonders allergieauslösende Duftstoffe müssen ab einer bestimmten Menge in der Inhaltsstoffliste genannt werden. Obwohl sie als bedenklich eingestuft sind und teilweise als krebserregend gelten, sind sie nicht verboten. Auch Naturkosmetik verzichtet oft nicht auf Duftstoffe. Allerdings kann man darauf achten, explizit duftstofffreie „Sensitiv“-Naturkosmetik zu kaufen.

In den vergangenen Jahren wurde in Bezug auf Kosmetikprodukte vor allem über darin enthaltenes Mikroplastik diskutiert. Auch deshalb verkaufen viele Herstellfirmen inzwischen Produkte, die explizit als Mikroplastik-frei gekennzeichnet sind. Bei Mikroplastik handelt es sich um winzige Kunststoffpartikel, die zum Beispiel als kleine Kügelchen im Peeling genutzt werden. Der BUND warnt aber vor deutlich mehr Kunststoffen als nur feste Plastikartikel. Unter dem Begriff Mikroplastik fassen Wissenschaftler*innen nämlich auch Kunststoffe die wasserlöslich sind oder in flüssiger, gel- oder wachsförmiger Struktur in Produkten auftauchen. Laut einer NABU-Studie werden jährlich durch die Nutzung von Plastikpartikeln in Kosmetik- und Reinigungsprodukten ca. 1.000 Tonnen Mikroplastik und gelöste Polymere in das Abwassersystem geleitet. Mikroplastik, in flüssiger oder fester Form, ist problematisch für uns und die Umwelt. Denn Kläranlagen können es nicht aus dem Wasser filtern und so gelangt es in Flüsse und Meere. Dort wird es von Fischen und Algen aufgenommen und gelangt so in die menschliche Nahrungskette. Ende 2020 entdeckten italienische Forscher*innen erstmals Mikroplastik in der menschlichen Plazenta – unter anderem von Polypropylen, wie es in Plastikverschlüssen verwendet wird. Was Mikroplastik genau im menschlichen Körper auslöst, ist noch vollkommen unerforscht.

Fossile Brennstoffe, Schweiß und Palmöl

Von Aluminium ist vor allem in Deodorants die Rede. Während aluminiumfreies Deo in erster Linie den Schweißgeruch überdeckt, verhindern oder reduzieren Antitranspirantien, in denen Aluminium enthalten ist, das Schwitzen ganz. Die Aluminiumsalze verschließen die Poren und hemmen so den Schweißfluss. Durch einen permanenten Stopp kann Schweißstau entstehen, der Hautreizungen und Juckreiz auslöst. Durch gereizte Haut, zum Beispiel nach der Rasur, kann das Aluminium zudem in den Körper gelangen. Zwar wird über die Gefahr von Aluminiumsalzen vor allem im Zusammenhang mit Deos diskutiert – dem Bundesinstitut für Risikobewertung zufolge nehmen wir jedoch deutlich mehr davon über Nahrungsmittel und Kosmetika wie Lippenpflegestifte oder aufhellende Zahncreme auf, als über Deos. Wird der Aluminiumgehalt im Körper zu hoch, könne das nach derzeitigem Kenntnisstand negative Auswirkungen auf das Nervensystem, die Nieren und die Knochen haben.

In fast allen Kosmetik- und Pflegeprodukten ist in irgendeiner Form Erdöl enthalten. Denn viele Inhaltsstoffe werden auf Basis von Erdöl hergestellt. Ob als fettende Komponente in Cremes oder Make-Up oder als „Wax“ in Shampoos oder Zahnpasta. Erdöl bildet auch den Ausgangsstoff für andere Inhaltsstoffe wie UV-Filter oder Duftstoffe. Die riskante Förderung und Verwertung von Erdöl als fossilem Brennstoff sind problematisch für die Umwelt. Und für uns Menschen ist Erdöl hautschädigend. Denn der Inhaltsstoff dichtet die Haut ab – sie wirkt dann glatt und weich, kann aber nicht richtig atmen und trocknet aus. Ebenso schädlich für die Umwelt ist der massenhafte Einsatz von Palmöl. Die Turbo-Anbaumethoden aufgrund der häufigen Verwendung in Kosmetik oder Lebensmitteln führen schon heute in Südostasien und Südamerika zu gewaltigen Umweltzerstörungen, unter anderem durch die Vernichtung von Regenwald.

EU-Richtlinien

Europa hat weltweit die umfangreichsten Gesetze über Kosmetika. Darin sind Stoffe aufgeführt, die verwendet werden dürfen, die gewissen Beschränkungen unterliegen und die verboten sind. Die so genannte Kosmetikverordnung regelt die Menge der Stoffe, deren Zulassung und Anwendungsform und die Pflicht zur Kennzeichnung auf den Verpackungen. Sie wird regelmäßig angepasst und erweitert. Doch trotz der EU-Kosmetikverordnung warnen viele Organisationen und Wissenschaftler*innen weiterhin vor gefährlichen Inhaltsstoffen in Kosmetika. Apps wie der ToxFox des BUND sollen Konsument*innen dabei unterstützen, gesunde Produkte einzukaufen. Die Apps scannen Produkte beim Einkauf und prüfen sie auf ihre Unbedenklichkeit hin. Doch auch diese Apps machen nur auf Stoffe aufmerksam, die auf behördlichen Listen als schädlich verzeichnet sind. Wer als Verbraucher*in wirklich sicher sein will, muss zu Pflege- und Kosmetikprodukten greifen, die ausschließlich biologische Inhaltsstoffe verwenden und durch ihre Kreislauffähigkeit unsere Umwelt und Ressourcen schonen.

Cradelige Kosmetik

Kosmetik- und Pflegeprodukte gelangen durch die Haut in unseren Körper und durch den Abfluss in Gewässer und Umwelt. Sie sind also Verbrauchsprodukte und müssen deshalb biologisch abbaubar sein. Da chemische Substanzen in normalen Kläranlagen nicht von biologischen getrennt werden, sollte also etwa ein Shampoo, abgesehen von der Verpackung, ausschließlich aus biologischen Materialien bestehen. Shampoo hergestellt nach Cradle to Cradle-Kriterien verwendet weniger, dafür aber nur gesunde Materialien. Die verwendeten Materialien schonen unsere endlichen Rohstoffe durch die Vermeidung von endlichen Ressourcen und schützen unsere Umwelt. Die Materialien kommen aus der Nähe des Herstellungsorts oder sind Abfallprodukte einer nahegelegenen Produktion. Die Verpackungen sollten nach der Nutzungszeit im Handel, bei Herstellfirmen oder in der Rohstoffsammlung abgegeben werden können. Dort werden die Materialien sortenrein voneinander getrennt und so ohne Qualitätsverlust recycelt. Da alle Materialien und Bestandteile des kosmetischen Produkts entweder biologisch abbaubar oder wiederverwendbar sind, entsteht kein Müll. So wird sichergestellt, dass nur gesunde Stoffe und Materialien in unserem Körper und in der Umwelt landen. Für diese Art und Weise der Produktion von Kosmetika gibt es bereits Beispiele, die im üblichen Handel erhältlich sind.

Pioniere

Die Naturkosmetikmarke Aveda nutzt ausschließlich natürlich gewonnene Inhaltsstoffe, produziert mit 100 % Windenergie, hat ihre Unternehmensstrategie nach Cradle to Cradle-Kriterien ausgerichtet und verwendet 100 % recyceltes PET. Unter anderem stellt Aveda Shampoo und Conditioner nach C2C-Kriterien her. Von Kiehl’s sind Haut- und Haarpflegeprodukte, von Redken Haarprodukte, von ADA Cosmetics Make-up und Hautpflege, von Bravo Sierra Hautpflegeprodukte und von Lanz Natur eine ganze Serie an Naturkosmetik nach Cradle to Cradle-Kriterien erhältlich.

Diese Marken sind auf Zulieferfirmen angewiesen, die natürliche Produkte aus biologisch angebauten Zutaten herstellen. Mit Peel Pioneers entsteht in den Niederlanden gerade die größte Bioraffinerie zur Verarbeitung von Orangenschalen in Europa. Supermärkte, Restaurants und Hotels können dort ihre Orangenschalen entsorgen. Daraus wird Orangenöl hergestellt, das in Kosmetika und Waschmitteln, aber auch in Bier, Limonaden und Schokolade verwendet wird. So wird der biologische Kreislauf geschlossen. Auch Bionorica orientiert sich in ihrer Unternehmensstrategie an Cradle to Cradle-Kriterien und produziert ausschließlich pflanzliche Arzneimittel. So werden pflanzliche Abfallprodukte, wie zum Beispiel Mandelschalen, aus der Herstellung in einer Biogasanlage zur Stromerzeugung genutzt.

Wie in einer Vielzahl anderer Industriebereiche gibt es auch in der Kosmetikindustrie schon gute Beispiele für zukunftsorientiertere Produktionsweisen und Produkte. Trotzdem bleiben viele Herausforderungen bestehen. Konsument*innen müssen aufgeklärt werden und die Politik muss Rahmenbedingungen schaffen, in denen die positive Definition von Materialien und Inhaltsstoffen möglich ist. Der Ansatz „frei von“ schließt die Verwendung von giftigen Stoffen, die Mensch und Umwelt nicht schaden, nicht aus. Und das muss unser Ziel sein, ganz besonders, wenn es um Kosmetikprodukte geht, die wir täglich mit unserer Haut in Berührung bringen.

Designkonzept

Um unser Klima- und Ressourcenproblem langfristig zu lösen, müssen wir Menschen umdenken und umgestalten. Das C2C Designkonzept ist die Anleitung dafür. Es ist natürlichen Kreisläufen nachempfunden, in denen jeglicher Abfall Nährstoff für etwas Neues ist. Cradle to Cradle berücksichtigt alle ökologischen, ökonomischen und sozialen Aspekte von Produkten bereits in der Planungsphase. Dabei kommen ausschließlich kreislauffähige Materialien zum Einsatz, die für den konkreten Zweck eines Produkts geeignet sind.

Thomas Bader

Thomas Bader ist Gründer und Geschäftsführer der Leipfinger-Bader GmbH sowie Gründer & Geschäftsführender Gesellschafter der Bader Media GmbH. Darüber hinaus hält Bader diverse Aufsichtsrats- und Vorstandspositionen inne, beispielsweise beim Bundesverband der Deutschen Ziegelindustrie e.V. Er ist Diplom-Ingenieur und Diplom-Kaufmann.


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Thomas Bader is founder and managing director of Leipfinger-Bader GmbH as well as a founder & managing partner of Bader Media GmbH. In addition, Bader holds various supervisory board and executive board positions, for example at the Bundesverband der Deutschen Ziegelindustrie e.V. He holds a degree in engineering and a degree in business administration.

MICHAEL BEHNKE

Michael Behnke ist seit 2004 General Manager der Markenagentur Belly Button Paris. Seit 2021 vertritt er außerdem ehrenamtlich die Plant Litter Association (PLA) in Deutschland und Frankreich, die sich europaweit dafür einsetzt, Verbraucher*innen und Regierungsorgane auf das Umweltproblem mineralischer Katzenstreu aufmerksam zu machen. 2018 initiierte Behnke eine vergleichende Life-Cycle-Assessment-Studie verschiedener Arten von Katzenstreu, die erstmals das Umweltproblem Mineralstreu wissenschaftlich untersuchte. Er unterrichtet außerdem seit 2014 an der American University of Paris. Zuvor war er unter anderem für die Publicis Group, Young & Rubicam und TBWA Paris tätig.

 

ENGLISH

Michael Behnke has been the General Manager of branding and brand communication agency Belly Button Paris since 2004. Since 2021, he is the honorary representative of the Plant Litter Association (PLA) in Germany and France. The association works across Europe, raising awareness among consumers and governmental bodies about the environmental problem of mineral cat litter. In 2018, Behnke initiated a comparative life-cycle assessment study of different types of cat litter, the first to scientifically examine the environmental problem of mineral litter. He also has been a lecturer at the American University of Paris since 2014. Previously, he worked for the Publicis Group, Young & Rubicam and TBWA Paris, among others.

dr. andreas bukowski

Andreas Bukowski ist seit 2020 Erster Bürgermeister der Gemeinde Haar. Seit 2019 ist er außerdem Vorsitzender des CSU Ortsverbands Haar und des Gewerbeverbands Haar Trudering. Zuvor war er zehn Jahre lang als Leiter Marketing & Vertrieb und als Geschäftsführer der Styx Naturcosmetics GmbH tätig. Bukowski ist promovierter Dr. Phil. und hatte zwischen 2009 und 2013 einen Lehrauftrag an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

 

ENGLISH

Andreas Bukowski has been First Mayor of the Bavarian municipality of Haar since 2020. Since 2019, he has also been Chairman of the local branch of the Christian Social Union party in Haar and the Haar Trudering trade association. He previously was Head of Marketing & Sales and Managing Director of Styx Naturcosmetics GmbH for ten years. Mr. Bukowski holds a PhD and was a lecturer at Ludwig Maximilian University in Munich between 2009 and 2013.

TIM JANSSEN

Tim Janßen ist geschäftsführenden Vorstand und Mitbegründer der gemeinnützigen Cradle to Cradle NGO. Er studierte Wirtschaftswissenschaften an der Leuphana Universität Lüneburg und der Dualen Hochschule Baden-Württemberg. Dabei lag sein Fokus auf Gründung, Innovationsmanagement und verantwortungsvollem Wirtschaften. Auslandsaufenthalte führten ihn an das Athlone Institute of Technology in Irland, sowie die Universität Wien im Rahmen eines PROMOS- Stipendiums des DAAD.

Aus der Idee heraus, die Cradle to Cradle Denkschule und das Designkonzept in die Mitte der Gesellschaft zu tragen, gründete Tim Janßen 2012 C2C NGO mit und leitet diese seither als Co-Geschäftsführer. Dabei entwickelt er Strategien, um eine maximale Wirkung der Organisation auf die Gesellschaft zu erreichen, und gestaltet aktiv das Wachstum der noch jungen, stetig größer werdenden Bewegung.

Tim Janßen hält als Redner zahlreiche Fachvorträge auf nationalen und internationalen Konferenzen und Fachtagungen und gibt sein Wissen um Cradle to Cradle an Fachpublikum und Interessierte weiter. Des Weiteren lehrt er als Hochschuldozent an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW), Leuphana Universität Lüneburg, HS Mittweida sowie der TU Berlin.


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Tim Janßen is executive director and co-founder of Cradle to Cradle NGO. He majored in Business, Entrepreneurship, Innovation and Leadership at Leuphana University Lüneburg and Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW). In 2012, he co-founded Cradle to Cradle NGO (C2C NGO) with Nora Sophie Griefahn. C2C NGO connects the fields of business, education, politics, and civil society by creating networking platforms and educational formats. In 2019, the NGO established the C2C LAB in Berlin: the world’s first renovation in an existing building based on Cradle to Cradle criteria. Serving as an educational center, NGO head office, and real-world laboratory, it is here where the C2C school of thought and design concept become reality. As co-executive director, Tim develops strategies to maximize the organization’s impact on society and actively shapes the growth of this young, ever-growing movement. He is a sought-after expert for Cradle to Cradle, Circular Economy and Social Entrepreneurship. He regularly holds keynotes and partakes as panelist at national and international conferences. Furthermore, Tim is a lecturer at DHBW, Leuphana University Lüneburg and TU Berlin.

NORA-SOPHIE GRIEFAHN

Nora Sophie Griefahn ist Co-Gründerin und geschäftsführende Vorständin von Cradle to Cradle NGO. Die Umweltwissenschaftlerin koordiniert die politische und wissenschaftliche Arbeit der 2012 gegründeten gemeinnützigen Organisation und treibt ein Umdenken in Wissenschaft, Politik, Bildung und Gesellschaft voran, das mehr als nur Klimaneutralität zum Ziel hat. Sie ist als Expertin für Cradle to Cradle und eine klimapositive Zukunft gefragt und spricht darüber auf Veranstaltungen sowie als Gastkommentatorin oder Gesprächspartnerin in Printmedien und digitalen Formaten.  Darüber hinaus lehrt Griefahn an verschiedenen deutschen Hochschulen. 

 

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Nora Sophie Griefahn is executive managing director and co-founder of Cradle to Cradle NGO. She majored in Environmental Sciences at Leuphana University Lüneburg and Goethe University Frankfurt with stays at University of Natural Resources and Life Sciences in Vienna and University of Copenhagen. As the only German, she was elected as a GreenBiz’ 30 Under 30 inspiring young leader in 2018. 

In 2012, she co-founded Cradle to Cradle NGO (C2C NGO) with Tim Janssen in order to establish Cradle to Cradle principles in economy and politics. C2C NGO connects the fields of business, education, politics, and civil society by creating networking platforms and educational formats. 

As co-executive director, Nora coordinates the NGOs scientific, political and educational work and actively shapes a new understanding of material health and circularity. Nora is a sought-after expert, speaker and panelist on Circular Economy and Cradle to Cradle with a broad expertise in chemical construction, healthy product design, and the coherences between climate change and resource scarcity. Furthermore, she is a member of various scientific advisory councils and a lecturer at the Technical University of Berlin.

SYBILLE MAI

Sybille Mai ist Leading Consultant und Standortverantwortliche in Berlin für die EPEA GmbH, mit Schwerpunkt Cradle to Cradle im Bau. Zwischen 2008 und 2015 baute sie bei Drees & Sommer in Berlin die Beratungskompetenzen zur Nachhaltigkeit auf und begleitete als DGNB-Auditorin und LEED-AP eine Vielzahl von Green-Building-Zertifizierungen. Weitere Stationen führten die Diplom-Wirtschaftsingenieurin als Abteilungsleiterin für Immobilienmanagement und Geländeentwicklung zur Messe Berlin sowie in die verantwortliche Projektsteuerung.

 

ENGLISH

Sybille Mai is Leading Consultant and Site Manager for EPEA GmbHs Berlin office, with a focus on Cradle to Cradle in construction. Between 2008 and 2015, she built up sustainability consulting expertise at Drees & Sommer in Berlin and, as a DGNB auditor and LEED-AP, accompanied a large number of Green Building certifications. Further positions led her to Messe Berlin as head of department for real estate management and site development as well as into responsible project management. Mai holds a diploma degree in industrial engineering.

Natalie
Rottmann-Boos

Natalie Rottmann-Boos ist seit 2020 als Projektmanagerin in der Kompetenzstelle für sozial verantwortliche Beschaffung bei Immobilien Bremen tätig. Dort unterstützt sie den kommunalen Einkauf bei Ausschreibungen und bringt eine sozial-ökologische und zirkuläre Beschaffung voran, beispielsweise mit dem Projekt „SDG 12: Fair handeln und beschaffen `Made in Bremen´“. Zuvor war Rottmann-Boos zehn Jahre lang als Projektmanagerin im Offshore-Windkraftbereich tätig.

 

ENGLISH
Natalie Rottmann-Boos has been working as a project manager in the competence center for socially responsible procurement at Immobilien Bremen since 2020. She supports the purchasing department in tenders and promotes social-ecological and circular procurement, for example with the project „SDG 12: Fair trade and procurement `Made in Bremen´“. Before that, Rottmann-Boos worked as a project manager in the offshore wind power sector for ten years.

André Siedenberg

André Siedenberg ist seit 2014 bei der Kommunal Agentur NRW GmbH in Düsseldorf als Berater für kommunale Beschaffung tätig. Seit 2015 ist er außerdem als Rechtsanwalt zugelassen. Er vertritt öffentliche Auftraggeber in Nachprüfungsverfahren, hält Seminare zum Vergaberecht und unterstützt Nichtregierungsorganisationen in allen Fragen der nachhaltigen Beschaffung. Zuvor war er im Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen im Referat für Vergaberecht tätig. Siedenberg studierte Rechtswissenschaften und Europäisches Recht an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.

 

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André Siedenberg has been working as a consultant for municipal procurement at Kommunal Agentur NRW GmbH in Düsseldorf since 2014. He has also been admitted to the bar in 2015. In this capacity, he represents public contracting authorities in review proceedings, holds seminars on public procurement law, and supports NGOs in all matters of sustainable procurement. Previously, he worked at the Ministry for Economic Affairs, Energy, Industry, SMEs and Trade of the State of North Rhine-Westphalia in the department for public procurement law. Siedenberg studied law and European law at the Julius Maximilian University of Würzburg.

Manuel Ehlers

Manuel Ehlers ist seit 2016 Head of Sustainable Property der Triodos Bank. Seit 2021 ist Ehlers außerdem Mitglied im Immobilienbeirat der DGNB. Zuvor war er als Projektentwickler viele Jahre mit der Konzeption und Realisierung von Immobilienprojekten in Berlin betraut. Er ist gelernter Wirtschaftsingenieur mit einer Spezialisierung auf nachhaltiges Bauen.

 

ENGLISH
Manuel Ehlers has been Head of Sustainable Property at Triodos Bank since 2016. Since 2021, Ehlers has also been a member of the DGNB’s Real Estate Advisory Board. Previously, he worked for many years as a project developer and was in charge of the conception and realization of real estate projects in Berlin. He is a trained industrial engineer specialized in sustainable construction.

Dipl. agr. Ing.
Aloys Oechtering

Aloys Oechtering ist seit 1989 Bereichsleiter im Unternehmensbereich organische Abfälle, Biomasse und Bioenergie der Unternehmensgruppe Remondis. Er ist außerdem Geschäftsführer verschiedener Spezialgesellschaften für organische Abfälle, wie Remondis SmartRec, und Aufsichtsratsmitglied verschiedener Beteiligungsgesellschaften mit kommunalen Partnern. Oechtering ist in diversen Verbänden, wie beispielsweise dem Entsorgerverband BDE tätig. Er studierte Agrarwissenschaften an der TU München und der Universität Göttingen.

 

 

ENGLISH

Aloys Oechtering has been head of the organic waste, biomass and bioenergy division of Remondis Group since 1989. He is also managing director of various specialist companies for organic waste, for example Remondis SmartRec, and a member of the supervisory boards of various associated companies with municipal partners. Oechtering is active in associations such as the BDE. He studied agricultural sciences at the Technical University of Munich and the University of Göttingen.

Dr. hans georg brendle

Dr. Hans Georg Brendle ist seit 1997 Research & Development Manager bei der J. Rettenmaier & Söhne GmbH+Co KG, zu der unter anderem JRS Petcare gehört. Er ist Diplom-Chemiker und hat an der Eberhard Karls Universität Tübingen promoviert. Er beschäftigt sich unter anderem mit der mechanischen und chemischen Verarbeitung von pflanzlichen Zellstoffen für Anwendungen in Pharma, Lebensmitteln und Technik.

 

ENGLISH
Dr. Hans Georg Brendle has been Research & Development Manager at J. Rettenmaier & Söhne GmbH+Co KG, which includes JRS Petcare, since 1997. He holds a degree in chemistry and a doctorate from Eberhard Karls University in Tübingen. Among other things, he is involved in mechanical and chemical processing of cellulosic plant material for pharmaceutical, food and technical applications.

Svenja Damberg

Svenja Damberg ist seit 2021 Senior Research Fellow am Institut für Technologie- und Innovationsmanagement der TU Hamburg. Sie ist außerdem Projektmitarbeiterin für Technologie- und Innovationsmanagement und Wissenstransfer bei der Cradle to Cradle-Modellregion Nordostniedersachsen. Damberg schrieb ihre Dissertation im Bereich Kundenmanagement bei Genossenschaftsbanken an der TU Hamburg. Zuvor war sie u.a. beim Recruiting-Technologie-Startup RelinkLabs in Kopenhagen im Bereich Marketing und Kommunikation tätig. Sie hat Business and Development Studies an der Copenhagen Business School studiert.

 

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Svenja Damberg has been a Senior Research Fellow at the Institute for Technology and Innovation Management at TU Hamburg since 2021. She is also a project associate for technology and innovation management and knowledge transfer at the Cradle to Cradle Model Region Northeast Lower Saxony. Damberg wrote her dissertation in the field of customer management at cooperative banks at the TU Hamburg. Previously, she worked in marketing and communications at the recruiting technology startup RelinkLabs in Copenhagen, among others. She studied Business and Development Studies at Copenhagen Business School.

sören bartol

Sören Bartol ist seit Dezember 2021 Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen. Zuvor war er von 2013 bis 2021 stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion. Seit 2002 ist Bartol direkt gewähltes MdB für den Wahlkreis Marburg-Biedenkopf. Er ist seit vielen Jahren für die Themen Bau, Wohnen und Stadtentwicklung zuständig, u.a. als Arbeitsgruppensprecher im Bundestag. Bartol ist Diplom-Politologe.


ENGLISH
Sören Bartol has been Parliamentary State Secretary at the Federal Ministry for Housing, Urban Development and Building since December 2021. He was previously deputy chairman of the SPD parliamentary group from 2013 to 2021. Since 2002, Bartol has been a directly elected Member of Parliament for the constituency of Marburg-Biedenkopf. He has been responsible for the topics of construction, housing and urban development for many years, including as a working group spokesman in the Bundestag. Bartol holds a degree in political science.

Vanja schneider

Vanja Schneider ist seit 2020 Geschäftsführer und Strategieverantwortlicher der Moringa GmbH. Zuletzt war er als Geschäftsführer der Interboden-Gruppe unter anderem für das Projekt The Cradle in Düsseldorf verantwortlich. Schneider ist Bau- und Wirtschaftsingenieur und seit 1991 in der Immobilienwirtschaft, vor allem in der Immobilienentwicklung, tätig.


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Vanja Schneider has been Managing Director and Head of Strategy at Moringa GmbH since 2020. Most recently, as Managing Director of the Interboden Group, he was responsible, among other things, for The Cradle project in Düsseldorf. Schneider is a civil and industrial engineer and has been working in the real estate industry, primarily in real estate development, since 1991.

BERNHARD REGER

Bernhard Reger leitet seit Mai 2021 die Bereiche Marketing und Unternehmenskommunikation der Leipfinger-Bader Ziegelwerke. Zuvor war er in unterschiedlichen Kommunikations- und Marketingagenturen tätig, unter anderem als Mitgründer und Teilhaber der Agentur Synektar und Inhaber und Gründer von reger’s Design- und Kommunikationsagentur. Reger ist gelernter Werbekaufmann und Diplom-Kommunikationswirt.

 

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Bernhard Reger has been in charge of marketing and corporate communications at Leipfinger-Bader Ziegelwerke since May 2021. He previously worked in various communications and marketing agencies, including as co-founder and partner of the Synektar agency and owner and founder of reger’s design and communications agency. Reger is a trained advertising merchant and holds a degree in communications.

Dagmar Schulz

Dagmar Schulz ist seit 2021 erste Landrätin des Landkreises Lüchow-Dannenberg. Sie ist seit 2003 im Landkreis Lüchow-Dannenberg tätig und hat dort unter anderem die Fachbereiche Kultur, Kreisarchiv und Museen, kaufmännisches Gebäudemanagement, Straßenverkehr sowie Jugend-Familie-Bildung geleitet.

 

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Dagmar Schulz has been the first female district administrator of the Lüchow-Dannenberg district since 2021. She has worked in the district of Lüchow-Dannenberg since 2003 and has headed the departments of culture, district archives and museums, commercial building management, road traffic and youth-family-education, among others.

Ilse Beneke

Ilse Beneke leitet seit 2016 die Kompetenzstelle für nachhaltige Beschaffung beim Beschaffungsamt des Bundesministeriums des Innern und für Heimat, wo sie sich mit der praktischen Implementierung von Nachhaltigkeitskriterien in öffentlichen Auftragsvergaben befasst. Zuvor war sie Referentin im Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg. Beneke ist Volljuristin mit Spezialisierung Umweltrecht und hat 2013 berufsbegleitend ihren Master zum Thema „Responsible Management“ abgeschlossen.

 

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Ilse Beneke has headed the Competence Center for Sustainable Procurement at the Procurement Office of the Federal Ministry of the Interior and Home Affairs since 2016, where she deals with the practical implementation of sustainability criteria in public procurement. Previously, she was an advisor at the Ministry of the Environment, Health and Consumer Protection of the State of Brandenburg. Beneke is a fully qualified lawyer specializing in environmental law and completed her master’s degree in „Responsible Management“ in 2013 while working.

Lorena Zangl

Lorena Zangl arbeitet seit 2017 in der hauptamtlichen Geschäftsstelle der C2C NGO. Seit 2020 leitet sie als Referentin den Bereich Kommunale Entwicklung und betreut in dieser Funktion das Netzwerk C2C Regionen. Außerdem ist sie für die Erarbeitung eines Leitfadens für kommunale Beschaffung und C2C verantwortlich. Sie studierte „Political & Social Studies“ und „Öffentliches Recht“ an der Universität in Würzburg und absolvierte den Master Global Change Management an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde. Zuvor sammelte sie Arbeitserfahrungen im Stiftungsbereich, verschiedenen NGOs für Umwelt und Soziales und Bundespolitik.


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Lorena Zangl has been working for C2C NGO since 2017. Since 2020, she has been head of the Municipal Development department and, in this capacity, oversees the “C2C Regions Network”. She is also responsible for the development of a guide for municipal procurement and C2C. She studied „Political & Social Studies“ and „Public Law“ at the University of Würzburg and completed a Master’s degree in Global Change Management at the University for Sustainable Development in Eberswalde. Previously, she gained work experience in the foundation sector, various environmental and social NGOs and federal politics.

Peter Kurth

Peter Kurth ist seit 2008 geschäftsführender Präsident des Bundesverbands der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft. Seit 2020 ist der studierte Jurist zudem Präsident des europäischen Entsorgerverbands FEAD. In seiner beruflichen Laufbahn war Kurth unter anderem für die Deutsche Bank und die Kreditbank als Jurist tätig und war von 2001 bis 2009 Vorstandsmitglied des Berliner Entsorgungsunternehmens Alba. Zuvor begleitete Kurth unterschiedliche politische Ämter. Ab 1994 war er Staatssekretär im Berliner Finanzsenat und ab 1999 Finanzsenator. Er war zudem Aufsichtsrat in unterschiedlichen Kreditunternehmen wie der Bankgesellschaft Berlin sowie der Landesbank Berlin und Abgeordneter des Abgeordnetenhauses Berlin.

 

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Peter Kurth has been Executive President of the Federal Association of the German Waste Management, Water and Raw Materials Industry (BDE) since 2008. Since 2020, the law graduate has also been President of the European Waste Management Association FEAD. In his professional career, Kurth has worked as a lawyer for Deutsche Bank and Kreditbank and was a member of the executive board of the Berlin waste management company Alba from 2001 to 2009. Prior to that, Kurth held various political offices. From 1994, he was State Secretary in the Berlin Finance Senate and from 1999 Finance Senator. He was also a member of the supervisory board of various credit companies such as Bankgesellschaft Berlin and Landesbank Berlin, and a member of the Berlin House of Representatives.

Andreas Thürmer

Andreas Thürmer ist seit 2020 Leiter der Geschäftseinheit Strategie, Organisation und Kommunikation bei der Berliner Stadtreinigung. Er ist seit 2001 bei der BSR und war dort als Leiter des Vorstandsbüro, Prokurist und Leiter der Organisationsentwicklung tätig. Zuvor war Thürmer interner Berater bei Audi. Er ist außerdem Vorstandsvorsitzender der Entsorgergemeinschaft der deutschen Entsorgungswirtschaft e.V. und Mitglied im Umweltausschuss der IHK Berlin. Thürmer ist Diplom-Ingenieur und hat an der Universität Stuttgart Maschinenbau studiert.

 

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Andreas Thürmer has been head of the Strategy, Organization and Communication business unit at Berliner Stadtreinigung since 2020. He has been with BSR since 2001, where he served as head of the board office, authorized signatory and head of organizational development. Prior to that, Thürmer was an internal consultant at Audi. He is also chairman of the board of the Entsorgergemeinschaft der deutschen Entsorgungswirtschaft e.V. and a member of the environmental committee of the Berlin Chamber of Industry and Commerce. Thürmer holds a degree in engineering and studied mechanical engineering at the University of Stuttgart.

Christoph müller

Christoph Müller arbeitet seit 2015 für die Gebäudewirtschaft der Hansestadt Lüneburg. Dort leitet er aktuell das C2C-inspirierte Probeprojekt „Neubau Hort Anne-Frank-Schule“. Zuvor hat er 9 Jahre als Bauleiter und in der Projektentwicklung gearbeitet. Müller ist gelernter Tischler und Bauingenieur.

 

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Christoph Müller has been working for the building management department of the Hanseatic City of Lüneburg since 2015. There, he is currently managing the C2C-inspired trial project „Neubau Hort Anne-Frank-Schule“. Prior to that, he worked for 9 years as a construction manager and in project development. Müller is a trained carpenter and civil engineer.

Vanja schneider

Biografie Text Bei der Cradle to Cradle Certified™-Zertifizierung, die das gemeinnützige Products Innovation Institute (C2CPII) vornimmt, werden verschiedene Faktoren und Ebenen der Herstellung, Nutzung und der Wiederverwertung bewertet. Es gibt fünf Abstufungen in der Zertifizierung von Basic über Bronze, Silber, Gold bis hin zu Platin, welches den höchsten Produktstandard kennzeichnet. Dabei werden die fünf Faktoren Materialgesundheit, Wiederverwendbarkeit, Nutzung erneuerbarer Energien und Kohlenstoffmanagement, Wasserqualität sowie Sozialstandards betrachtet. Weltweit gibt es aktuell knapp 300 C2C-Unternehmen mit über 8.000 C2C-Produkten.