Person beim Laufen

„Man muss sich an C2C orientieren, wenn man es ernst meint mit vernünftiger Sportkleidung.“

Wir haben mit Steffen Otten, dem Gründer und CEO von runamics, darüber gesprochen, warum das Start-up C2C-Sportkleidung herstellt, warum Sportbekleidung aus konventionellen Polyester nicht sinnvoll ist und ob es in der Sportindustrie ein Umdenken gibt.

Person mit Plakat, auf dem steht: #so geht morgen

Wie bist du auf die Idee gekommen C2C-Sportkleidung herzustellen und zu vertreiben?

Ursprünglich war mir das Plastik ein Dorn im Auge. Bereits um 2015 fingen die Zweifel bei mir an, ob die ganze Sportkleidung aus Poly-Materialien wirklich sinnvoll ist. Irgendwann sah ich dann online ein Video vom Weltwirtschaftsforum Davos. Es ging um die globale Umweltverschmutzung durch Mikroplastik und als Quellen wurde unter anderem synthetische Kleidung genannt. Ich selbst bin Läufer und stieg jede Woche in meine Plastikuniform, welche ich direkt danach gewaschen habe. Von da an keimte ein schlechtes Gewissen in mir, was auch dazu führte, dass ich Runamics an den Start brachte.

Unmittelbar nach unserer ersten Crowdfunding-Kampagne in 2019 begegnete ich dann der C2C-Welt. Zunächst dem Buch, dann Prof. Braungart, der NGO und dem Kongress. Ich lernte, wie vielfältig die Probleme in der textilen Wertschöpfung sind. Mir wurde klar, dass man sich an C2C orientieren muss, wenn man es ernst meint mit vernünftiger Sportkleidung.

 

Warum ist es schädlich, wenn Mikroplastik in unsere Gewässer gelangt?

Der Wissensstand ist hier ja noch recht jung. Nach meiner Kenntnis werden die Mikropartikel von anderen Organismen im Wasser aufgenommen. Bei kleinsten Lebewesen im Wasser können die Partikel und die darin enthaltenen Chemikalien die Fortpflanzung und Entwicklung stören. Diese kleinsten Organismen sind Nahrungsquelle für die nächst größeren. Im Endeffekt landen die Plastikpartikel auf unseren Tellern. Im menschlichen Körper wurde Mikroplastik mittlerweile überall nachgewiesen, auch im Blut. Zudem habe ich erfahren, dass bestimmte Chemikalien, die im Plastik enthalten sind, im Wasser erst wirklich schädlich werden können. 

In unserer Branche bilden sich nun Konsortien aus Wissenschaft und Wirtschaft, um aufzuzeigen, ob der Eintrag von Plastikpartikeln in die Natur überhaupt schädlich ist. Die Ressourcen sollten doch besser in die Lösung des Problems gesteckt werden – welche in der Wirtschaft ja durchaus vorhanden sind. Für uns ist es daher wichtig, dass die freigesetzten Mikropartikel zumindest umweltsicher sind. Eine Mikrofaser von unserer C2C Running Shorts, die zum Teil aus einem biologisch abbaubaren C2C-zertifizierten Polyester gefertigt ist, würde also zunächst wie ein Sandkorn im Wasser landen. Schädliche Chemikalien sind hier jedoch nicht mehr im Spiel. Ein wichtiger erster Schritt. Natürlich wäre es schöner, gar kein Mikroplastik mehr zu emittieren. Aber bis dieser Designfehler behoben ist, wird es noch länger dauern.

Ich habe mich mit einem renommierten Waschmaschinenhersteller zu einer Übergangslösung unterhalten. Viele Abteilungen in Forschung & Entwicklung arbeiten z. B. an besseren Filteranlagen. Neben technischen Hürden stellen sich hier aber auch völlig zu Recht die folgenden Fragen: Sind die Menschen bereit dafür einen signifikanten Aufpreis zu zahlen? Und warum sollen Waschmaschinenhersteller ein Problem lösen, was von der Textilindustrie verursacht wird? Ein weiteres Mal, wo sich die Textilindustrie bei anderen Branchen bedient, um ein eigenes Problem unter den Teppich zu kehren. 

 

Du hast einige Probleme von Kunststoffen schon angesprochen. Dennoch wird immer wieder Werbung für Kleidung aus Ocean Plastic gemacht. Ist Ocean Plastik für dich eine Lösung?

Für Ozean Plastic gibt es sicherlich viele gute Anwendungsfälle – allerdings nicht in der Bekleidungsindustrie: Textilien werden meist gar nicht aus Kunststoffen aus den Meeren gefertigt, weil sich das Plastik dafür nicht eignet. Dazu gibt es auch eine spannende Reportage im WDR mit Frau Prof. Gerke von der Hochschule Magdeburg. Plastik wird im Meerwasser mit der Zeit porös – Salz, Sand, Sonne usw. zerkleinern es. So entsteht übrigens Mikroplastik aus Makroplastik (also der Plastiktüte). Auf Nachfrage bei Herstellern wird klar, das vermeintliche Ozeanplastik-Shirts aus Plastik aus küstennahen Regionen besteht. 

Ocean Plastik für Kleidung zu nutzen ist keine gute Lösung. Wer weiß denn schon, welche Schadstoffe in dem Plastik enthalten sind und auch wie sie im Wasser reagiert haben. Der Prozess, diese Schadstoffe zu entfernen soll zudem sehr teuer sein

 

Welchen Herausforderungen seid ihr bei der Produktion von C2C-Produkten begegnet und wie habt ihr sie gemeistert?

Wir arbeiten mit Materialien, die es bereits am Markt gibt und stellen diese zu neuen Produkten zusammen. Daher ist unsere Auswahl noch sehr begrenzt, denn die Anzahl an C2C-zertifizierten Materialien ist sehr überschaubar. Diese haben zudem besondere Eigenschaften und wir müssen eng mit den Partnern zusammenarbeiten, die ihre Materialien und ihre Maschinen sehr gut kennen.

Wir würden natürlich gerne weitere Produkte konzipieren und vorstellen – aber manches klappt einfach noch nicht – z. B. eine wasserabweisende Laufjacke. Es sind mehr Tests und weitere Recherche notwendig, um die richtigen Kontakte und Firmen zu finden. Eine eigene Abteilung für Forschung und Entwicklung können wir uns leider noch nicht leisten. 

 

Welche Herausforderungen oder Aspekte sind gerade bei der Herstellung von Sportkleidung besonders?

Die Anforderungen sind komplett anders im Vergleich zu Mode-Bekleidung. Sportkleidung muss abhängig von der Sportart unterschiedlich belastbar sein. Sie muss mit Schweiß und dem dadurch entstehenden Geruch klar kommen. Sie muss Temperaturen regulieren. Sie muss waschbar sein. Sie muss hautfreundlich sein. Sie muss meist dehnbar sein. Die Liste könnte sicherlich noch weiter fortgeführt werden. 

Es ist schwierig, alle Kriterien zu erfüllen. Polyester ist ein wunderbarer Werkstoff im Hinblick auf Kosten und Nutzen, da es sich sehr günstig in jeglicher Variation verarbeiten lässt, sehr belastbar ist und schnell trocknet. Aber auch dieses Wundermaterial hat seine Schattenseiten. Neben den besprochenen Umweltproblemen gibt es noch das Geruchsproblem. Es stinkt schnell, ergo muss es oft gewaschen werden. Zudem nimmt es den Schweiß nicht immer optimal vom Körper auf. Der Schweiß bleibt also auf der Haut und reizt diese. Trade-Offs gibt es also überall. 

 

Eure Kleidung ist kompostierbar und damit Teil des biologischen Kreislaufs. Wie stellt Ihr Euch das Leben eurer Kleidung vor? Wie sorgt ihr für eine biologische Wiederverwertung?

Zunächst soll sie lange getragen werden. Dann kommen die Menschen nach vielen Jahren hoffentlich zu uns zurück, wenn die Kleidung aufgetragen ist, um sich neu einzukleiden. In dem Zuge sollen sie uns die aufgetragene Kleidung mitbringen und bekommen einen Nachlass auf ihre neue Kleidung. 

Wenn wir die aufgetragenen Textilien zurück bekommen, soll das Material zusammen mit dem Verschnitt aus der Produktion Teil eines sogenannten 2nd-Life-Szenarios werden. Wir möchten die Lebensdauer der Materialien also nützlich verlängern. Hierzu arbeiten wir aktuell an möglichen Konzepten. Zum Beispiel daran das Material als eine Art “Stützmatte” für eine C2C-Sporttasche oder -Rucksack zu machen. Doch auch hier begegnet man schnell Herausforderungen, die man eigentlich für trivial halten würde. Zum Beispiel eine Firma zu finden, die für uns das Material richtig klein schreddern kann. Doch wir sind zuversichtlich.

Wenn wir dann im dritten Zyklus die Materialien zurückbekommen und es nicht wieder verwendet werden kann, erst dann kommt das industrielle Kompostieren. Beim Kompostieren würden wir gerne mit dem C2C-Netzwerk zusammenarbeiten, was sich jedoch nicht immer als einfach darstellt. Im Zweifel führt dies zu unnötiger Doppelarbeit. Allerdings wird es hoffentlich noch sehr lange dauern, bis wir etwas kompostieren müssen. Unser Ziel ist ja schließlich nicht, möglichst viele Textilien zu vergraben.

Person beim Laufen

C2C umfasst nicht nur den Kreislaufgedanken sondern auch Materialgesundheit. Was glaubst du sind die wesentlichen Vorteile der Umstellung auf C2C für eure Kund*innen?

In der C2C-Welt muss man sich im Klaren darüber sein, dass man den Konsument*innen einen Vorteil verkauft, der teilweise akut nicht spürbar sein wird. Weder funktional, noch haptisch und sicherlich auch nicht preislich, zunächst eher im Gegenteil.

Wir verkaufen also einen Mehrwert in Form von gutem Gewissen. Das gesunde Material, welches ohne schädliche Chemikalien auskommt, spielt hier eine entscheidende Rolle. Denn gesundes Material heißt auch gesunde*r Nutzer*in. Wenn ich keine krebserregenden Materialien am Körper trage oder auch zu mir nehme, dann sorge ich vor. Überspitzt gesagt könnte man C2C-Produkte somit wohl auch als schlaue, unkomplizierte Krebsvorsorge ansehen. Auch wenn dies wohl etwas übertrieben sein mag. 

Aber im Ernst: Wir wissen doch einfach nicht, welche langfristigen Konsequenzen all die schädlichen Substanzen um uns herum mit sich bringen. In Norddeutschland würden wir sagen: “das tut doch nicht Not”. 


Beobachtest du in der Sportbekleidungsbranche ein Umdenken hin zu ökologisch nachhaltiger Bekleidung?

Absolut. Die größten Sportmessen werden ausschließlich von diesem Thema bestimmt. Es passieren viele gute Dinge. Adidas ist mit seinem “Made to be Remade” Programm einen großen, aufwendigen Schritt gegangen, der vielen anderen Herstellern als Inspiration diente (On Running, Salomon). Auch im Bereich pflanzlicher Rohstoffe passiert viel, man schaue hier in Richtung Veja. Das alles sind wunderbare Entwicklungen.

Natürlich könnte man jetzt meckern und sagen, das könnte doch alles viel schneller gehen. Das ist wohl richtig, aber wir müssen sehen, dass diese Konzerne noch andere Stakeholder befriedigen müssen, neben der Umwelt. Shareholder, Mitarbeiter*innen, Zulieferer. Solch große, komplex gewachsenen Strukturen kann man ja nicht einfach auf links drehen. Wenn der Druck von den Konsument*innen weiter wächst und auch die Politik anfängt, die richtigen Anreize zu setzen, werden wir hier in den nächsten Jahren bestimmt tolle, innovative Dinge erleben. 

Als Start-up im biologischen Kreislauf sind wir eher ein Outlaw. Die meisten stürzen sich auf den “theoretisch” technischen Kreislauf. Mit rPET wird hier, vielleicht aktuell die falsche “Sau durchs Dorf getrieben”, aber wir werden sehen, wie sich der Markt entwickelt. 

Der Trend zum rPET in der Kleidungsbranche allgemein sehe ich problematisch. Man entnimmt die Flaschen aus einer zukunftsträchtigen Kreislaufwirtschaft (der Getränkeindustrie) und produziert daraus horrende Mengen Kleidung. Damit verschieben wir das Problem mit einem Textil aus rPET um genau ein T-Shirt, weil es danach wieder als nicht biologisch abbaubares Stück Sondermüll auf der Deponie oder im Ofen landet. Außerdem befürchte ich, dass es hier zu einem Kampf um den “Rohstoff” rPET kommen wird. Mittlerweile sind es sehr viele Branchen, die ihre Produkte aus rPET produzieren wollen. Egal ob Kosmetik, Food, Textil, Automobil, Cookware und mittlerweile auch Spielzeugfirmen wie Lego. Den Konsument*innen wird hiermit eine heile Welt suggeriert. Sie kaufen dann nicht nur noch mehr Sportshirts, weil sie denken etwas Gutes zu tun, sondern auch mehr Softdrinks aus Plastikflaschen, weil sie denken auch damit etwas Gutes zu tun. Das klingt für mich nach eher ungünstigen Tendenzen, denn am Ende wird unter Garantie viel neues PET produziert.


Und jetzt noch ein Blick in die Zukunft! Wie sieht es bei runamics in 5 oder 10 Jahren aus?

Wenn bewusste Sportler*innen an umweltfreundliche Sportkleidung denken, soll Runamics ihnen ein Begriff sein. Wir wollen die textile Diversität fördern, damit nicht wieder alles auf eine Karte gesetzt wird, um am Ende zu merken, dass es die falsche war. Wie es aktuell mit konventionellem Polyester, welches fast 70 % aller weltweit produzierten Textilfasern ausmacht, der Fall ist. 

In der Zukunft soll unser C2C-Portfolio erwachsener werden. Zudem wäre es zu gegebenem Zeitpunkt sicherlich sinnvoll, einen strategischen Partner für unsere Mission zu gewinnen. Dies könnte eine Skalierung ermöglichen, um möglichst viele Sportler*innen zu erreichen. Die Leute sollen ja fleißig Sport machen und schwitzen, halt nur in vernünftiger Sportkleidung. Sport “macht den Kopf frei”, unsere Kleidung in gewisser Weise auch, denn man kann darin ruhigen Gewissens schwitzen.

Designkonzept

Um unser Klima- und Ressourcenproblem langfristig zu lösen, müssen wir Menschen umdenken und umgestalten. Das C2C Designkonzept ist die Anleitung dafür. Es ist natürlichen Kreisläufen nachempfunden, in denen jeglicher Abfall Nährstoff für etwas Neues ist. Cradle to Cradle berücksichtigt alle ökologischen, ökonomischen und sozialen Aspekte von Produkten bereits in der Planungsphase. Dabei kommen ausschließlich kreislauffähige Materialien zum Einsatz, die für den konkreten Zweck eines Produkts geeignet sind.

Thomas Bader

Thomas Bader ist Gründer und Geschäftsführer der Leipfinger-Bader GmbH sowie Gründer & Geschäftsführender Gesellschafter der Bader Media GmbH. Darüber hinaus hält Bader diverse Aufsichtsrats- und Vorstandspositionen inne, beispielsweise beim Bundesverband der Deutschen Ziegelindustrie e.V. Er ist Diplom-Ingenieur und Diplom-Kaufmann.


//ENGLISH
Thomas Bader is founder and managing director of Leipfinger-Bader GmbH as well as a founder & managing partner of Bader Media GmbH. In addition, Bader holds various supervisory board and executive board positions, for example at the Bundesverband der Deutschen Ziegelindustrie e.V. He holds a degree in engineering and a degree in business administration.

MICHAEL BEHNKE

Michael Behnke ist seit 2004 General Manager der Markenagentur Belly Button Paris. Seit 2021 vertritt er außerdem ehrenamtlich die Plant Litter Association (PLA) in Deutschland und Frankreich, die sich europaweit dafür einsetzt, Verbraucher*innen und Regierungsorgane auf das Umweltproblem mineralischer Katzenstreu aufmerksam zu machen. 2018 initiierte Behnke eine vergleichende Life-Cycle-Assessment-Studie verschiedener Arten von Katzenstreu, die erstmals das Umweltproblem Mineralstreu wissenschaftlich untersuchte. Er unterrichtet außerdem seit 2014 an der American University of Paris. Zuvor war er unter anderem für die Publicis Group, Young & Rubicam und TBWA Paris tätig.

 

ENGLISH

Michael Behnke has been the General Manager of branding and brand communication agency Belly Button Paris since 2004. Since 2021, he is the honorary representative of the Plant Litter Association (PLA) in Germany and France. The association works across Europe, raising awareness among consumers and governmental bodies about the environmental problem of mineral cat litter. In 2018, Behnke initiated a comparative life-cycle assessment study of different types of cat litter, the first to scientifically examine the environmental problem of mineral litter. He also has been a lecturer at the American University of Paris since 2014. Previously, he worked for the Publicis Group, Young & Rubicam and TBWA Paris, among others.

dr. andreas bukowski

Andreas Bukowski ist seit 2020 Erster Bürgermeister der Gemeinde Haar. Seit 2019 ist er außerdem Vorsitzender des CSU Ortsverbands Haar und des Gewerbeverbands Haar Trudering. Zuvor war er zehn Jahre lang als Leiter Marketing & Vertrieb und als Geschäftsführer der Styx Naturcosmetics GmbH tätig. Bukowski ist promovierter Dr. Phil. und hatte zwischen 2009 und 2013 einen Lehrauftrag an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

 

ENGLISH

Andreas Bukowski has been First Mayor of the Bavarian municipality of Haar since 2020. Since 2019, he has also been Chairman of the local branch of the Christian Social Union party in Haar and the Haar Trudering trade association. He previously was Head of Marketing & Sales and Managing Director of Styx Naturcosmetics GmbH for ten years. Mr. Bukowski holds a PhD and was a lecturer at Ludwig Maximilian University in Munich between 2009 and 2013.

TIM JANSSEN

Tim Janßen ist geschäftsführenden Vorstand und Mitbegründer der gemeinnützigen Cradle to Cradle NGO. Er studierte Wirtschaftswissenschaften an der Leuphana Universität Lüneburg und der Dualen Hochschule Baden-Württemberg. Dabei lag sein Fokus auf Gründung, Innovationsmanagement und verantwortungsvollem Wirtschaften. Auslandsaufenthalte führten ihn an das Athlone Institute of Technology in Irland, sowie die Universität Wien im Rahmen eines PROMOS- Stipendiums des DAAD.

Aus der Idee heraus, die Cradle to Cradle Denkschule und das Designkonzept in die Mitte der Gesellschaft zu tragen, gründete Tim Janßen 2012 C2C NGO mit und leitet diese seither als Co-Geschäftsführer. Dabei entwickelt er Strategien, um eine maximale Wirkung der Organisation auf die Gesellschaft zu erreichen, und gestaltet aktiv das Wachstum der noch jungen, stetig größer werdenden Bewegung.

Tim Janßen hält als Redner zahlreiche Fachvorträge auf nationalen und internationalen Konferenzen und Fachtagungen und gibt sein Wissen um Cradle to Cradle an Fachpublikum und Interessierte weiter. Des Weiteren lehrt er als Hochschuldozent an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW), Leuphana Universität Lüneburg, HS Mittweida sowie der TU Berlin.


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Tim Janßen is executive director and co-founder of Cradle to Cradle NGO. He majored in Business, Entrepreneurship, Innovation and Leadership at Leuphana University Lüneburg and Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW). In 2012, he co-founded Cradle to Cradle NGO (C2C NGO) with Nora Sophie Griefahn. C2C NGO connects the fields of business, education, politics, and civil society by creating networking platforms and educational formats. In 2019, the NGO established the C2C LAB in Berlin: the world’s first renovation in an existing building based on Cradle to Cradle criteria. Serving as an educational center, NGO head office, and real-world laboratory, it is here where the C2C school of thought and design concept become reality. As co-executive director, Tim develops strategies to maximize the organization’s impact on society and actively shapes the growth of this young, ever-growing movement. He is a sought-after expert for Cradle to Cradle, Circular Economy and Social Entrepreneurship. He regularly holds keynotes and partakes as panelist at national and international conferences. Furthermore, Tim is a lecturer at DHBW, Leuphana University Lüneburg and TU Berlin.

NORA-SOPHIE GRIEFAHN

Nora Sophie Griefahn ist Co-Gründerin und geschäftsführende Vorständin von Cradle to Cradle NGO. Die Umweltwissenschaftlerin koordiniert die politische und wissenschaftliche Arbeit der 2012 gegründeten gemeinnützigen Organisation und treibt ein Umdenken in Wissenschaft, Politik, Bildung und Gesellschaft voran, das mehr als nur Klimaneutralität zum Ziel hat. Sie ist als Expertin für Cradle to Cradle und eine klimapositive Zukunft gefragt und spricht darüber auf Veranstaltungen sowie als Gastkommentatorin oder Gesprächspartnerin in Printmedien und digitalen Formaten.  Darüber hinaus lehrt Griefahn an verschiedenen deutschen Hochschulen. 

 

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Nora Sophie Griefahn is executive managing director and co-founder of Cradle to Cradle NGO. She majored in Environmental Sciences at Leuphana University Lüneburg and Goethe University Frankfurt with stays at University of Natural Resources and Life Sciences in Vienna and University of Copenhagen. As the only German, she was elected as a GreenBiz’ 30 Under 30 inspiring young leader in 2018. 

In 2012, she co-founded Cradle to Cradle NGO (C2C NGO) with Tim Janssen in order to establish Cradle to Cradle principles in economy and politics. C2C NGO connects the fields of business, education, politics, and civil society by creating networking platforms and educational formats. 

As co-executive director, Nora coordinates the NGOs scientific, political and educational work and actively shapes a new understanding of material health and circularity. Nora is a sought-after expert, speaker and panelist on Circular Economy and Cradle to Cradle with a broad expertise in chemical construction, healthy product design, and the coherences between climate change and resource scarcity. Furthermore, she is a member of various scientific advisory councils and a lecturer at the Technical University of Berlin.

SYBILLE MAI

Sybille Mai ist Leading Consultant und Standortverantwortliche in Berlin für die EPEA GmbH, mit Schwerpunkt Cradle to Cradle im Bau. Zwischen 2008 und 2015 baute sie bei Drees & Sommer in Berlin die Beratungskompetenzen zur Nachhaltigkeit auf und begleitete als DGNB-Auditorin und LEED-AP eine Vielzahl von Green-Building-Zertifizierungen. Weitere Stationen führten die Diplom-Wirtschaftsingenieurin als Abteilungsleiterin für Immobilienmanagement und Geländeentwicklung zur Messe Berlin sowie in die verantwortliche Projektsteuerung.

 

ENGLISH

Sybille Mai is Leading Consultant and Site Manager for EPEA GmbHs Berlin office, with a focus on Cradle to Cradle in construction. Between 2008 and 2015, she built up sustainability consulting expertise at Drees & Sommer in Berlin and, as a DGNB auditor and LEED-AP, accompanied a large number of Green Building certifications. Further positions led her to Messe Berlin as head of department for real estate management and site development as well as into responsible project management. Mai holds a diploma degree in industrial engineering.

Natalie
Rottmann-Boos

Natalie Rottmann-Boos ist seit 2020 als Projektmanagerin in der Kompetenzstelle für sozial verantwortliche Beschaffung bei Immobilien Bremen tätig. Dort unterstützt sie den kommunalen Einkauf bei Ausschreibungen und bringt eine sozial-ökologische und zirkuläre Beschaffung voran, beispielsweise mit dem Projekt „SDG 12: Fair handeln und beschaffen `Made in Bremen´“. Zuvor war Rottmann-Boos zehn Jahre lang als Projektmanagerin im Offshore-Windkraftbereich tätig.

 

ENGLISH
Natalie Rottmann-Boos has been working as a project manager in the competence center for socially responsible procurement at Immobilien Bremen since 2020. She supports the purchasing department in tenders and promotes social-ecological and circular procurement, for example with the project „SDG 12: Fair trade and procurement `Made in Bremen´“. Before that, Rottmann-Boos worked as a project manager in the offshore wind power sector for ten years.

André Siedenberg

André Siedenberg ist seit 2014 bei der Kommunal Agentur NRW GmbH in Düsseldorf als Berater für kommunale Beschaffung tätig. Seit 2015 ist er außerdem als Rechtsanwalt zugelassen. Er vertritt öffentliche Auftraggeber in Nachprüfungsverfahren, hält Seminare zum Vergaberecht und unterstützt Nichtregierungsorganisationen in allen Fragen der nachhaltigen Beschaffung. Zuvor war er im Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen im Referat für Vergaberecht tätig. Siedenberg studierte Rechtswissenschaften und Europäisches Recht an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.

 

ENGLISH
André Siedenberg has been working as a consultant for municipal procurement at Kommunal Agentur NRW GmbH in Düsseldorf since 2014. He has also been admitted to the bar in 2015. In this capacity, he represents public contracting authorities in review proceedings, holds seminars on public procurement law, and supports NGOs in all matters of sustainable procurement. Previously, he worked at the Ministry for Economic Affairs, Energy, Industry, SMEs and Trade of the State of North Rhine-Westphalia in the department for public procurement law. Siedenberg studied law and European law at the Julius Maximilian University of Würzburg.

Manuel Ehlers

Manuel Ehlers ist seit 2016 Head of Sustainable Property der Triodos Bank. Seit 2021 ist Ehlers außerdem Mitglied im Immobilienbeirat der DGNB. Zuvor war er als Projektentwickler viele Jahre mit der Konzeption und Realisierung von Immobilienprojekten in Berlin betraut. Er ist gelernter Wirtschaftsingenieur mit einer Spezialisierung auf nachhaltiges Bauen.

 

ENGLISH
Manuel Ehlers has been Head of Sustainable Property at Triodos Bank since 2016. Since 2021, Ehlers has also been a member of the DGNB’s Real Estate Advisory Board. Previously, he worked for many years as a project developer and was in charge of the conception and realization of real estate projects in Berlin. He is a trained industrial engineer specialized in sustainable construction.

Dipl. agr. Ing.
Aloys Oechtering

Aloys Oechtering ist seit 1989 Bereichsleiter im Unternehmensbereich organische Abfälle, Biomasse und Bioenergie der Unternehmensgruppe Remondis. Er ist außerdem Geschäftsführer verschiedener Spezialgesellschaften für organische Abfälle, wie Remondis SmartRec, und Aufsichtsratsmitglied verschiedener Beteiligungsgesellschaften mit kommunalen Partnern. Oechtering ist in diversen Verbänden, wie beispielsweise dem Entsorgerverband BDE tätig. Er studierte Agrarwissenschaften an der TU München und der Universität Göttingen.

 

 

ENGLISH

Aloys Oechtering has been head of the organic waste, biomass and bioenergy division of Remondis Group since 1989. He is also managing director of various specialist companies for organic waste, for example Remondis SmartRec, and a member of the supervisory boards of various associated companies with municipal partners. Oechtering is active in associations such as the BDE. He studied agricultural sciences at the Technical University of Munich and the University of Göttingen.

Dr. hans georg brendle

Dr. Hans Georg Brendle ist seit 1997 Research & Development Manager bei der J. Rettenmaier & Söhne GmbH+Co KG, zu der unter anderem JRS Petcare gehört. Er ist Diplom-Chemiker und hat an der Eberhard Karls Universität Tübingen promoviert. Er beschäftigt sich unter anderem mit der mechanischen und chemischen Verarbeitung von pflanzlichen Zellstoffen für Anwendungen in Pharma, Lebensmitteln und Technik.

 

ENGLISH
Dr. Hans Georg Brendle has been Research & Development Manager at J. Rettenmaier & Söhne GmbH+Co KG, which includes JRS Petcare, since 1997. He holds a degree in chemistry and a doctorate from Eberhard Karls University in Tübingen. Among other things, he is involved in mechanical and chemical processing of cellulosic plant material for pharmaceutical, food and technical applications.

Svenja Damberg

Svenja Damberg ist seit 2021 Senior Research Fellow am Institut für Technologie- und Innovationsmanagement der TU Hamburg. Sie ist außerdem Projektmitarbeiterin für Technologie- und Innovationsmanagement und Wissenstransfer bei der Cradle to Cradle-Modellregion Nordostniedersachsen. Damberg schrieb ihre Dissertation im Bereich Kundenmanagement bei Genossenschaftsbanken an der TU Hamburg. Zuvor war sie u.a. beim Recruiting-Technologie-Startup RelinkLabs in Kopenhagen im Bereich Marketing und Kommunikation tätig. Sie hat Business and Development Studies an der Copenhagen Business School studiert.

 

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Svenja Damberg has been a Senior Research Fellow at the Institute for Technology and Innovation Management at TU Hamburg since 2021. She is also a project associate for technology and innovation management and knowledge transfer at the Cradle to Cradle Model Region Northeast Lower Saxony. Damberg wrote her dissertation in the field of customer management at cooperative banks at the TU Hamburg. Previously, she worked in marketing and communications at the recruiting technology startup RelinkLabs in Copenhagen, among others. She studied Business and Development Studies at Copenhagen Business School.

sören bartol

Sören Bartol ist seit Dezember 2021 Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen. Zuvor war er von 2013 bis 2021 stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion. Seit 2002 ist Bartol direkt gewähltes MdB für den Wahlkreis Marburg-Biedenkopf. Er ist seit vielen Jahren für die Themen Bau, Wohnen und Stadtentwicklung zuständig, u.a. als Arbeitsgruppensprecher im Bundestag. Bartol ist Diplom-Politologe.


ENGLISH
Sören Bartol has been Parliamentary State Secretary at the Federal Ministry for Housing, Urban Development and Building since December 2021. He was previously deputy chairman of the SPD parliamentary group from 2013 to 2021. Since 2002, Bartol has been a directly elected Member of Parliament for the constituency of Marburg-Biedenkopf. He has been responsible for the topics of construction, housing and urban development for many years, including as a working group spokesman in the Bundestag. Bartol holds a degree in political science.

Vanja schneider

Vanja Schneider ist seit 2020 Geschäftsführer und Strategieverantwortlicher der Moringa GmbH. Zuletzt war er als Geschäftsführer der Interboden-Gruppe unter anderem für das Projekt The Cradle in Düsseldorf verantwortlich. Schneider ist Bau- und Wirtschaftsingenieur und seit 1991 in der Immobilienwirtschaft, vor allem in der Immobilienentwicklung, tätig.


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Vanja Schneider has been Managing Director and Head of Strategy at Moringa GmbH since 2020. Most recently, as Managing Director of the Interboden Group, he was responsible, among other things, for The Cradle project in Düsseldorf. Schneider is a civil and industrial engineer and has been working in the real estate industry, primarily in real estate development, since 1991.

BERNHARD REGER

Bernhard Reger leitet seit Mai 2021 die Bereiche Marketing und Unternehmenskommunikation der Leipfinger-Bader Ziegelwerke. Zuvor war er in unterschiedlichen Kommunikations- und Marketingagenturen tätig, unter anderem als Mitgründer und Teilhaber der Agentur Synektar und Inhaber und Gründer von reger’s Design- und Kommunikationsagentur. Reger ist gelernter Werbekaufmann und Diplom-Kommunikationswirt.

 

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Bernhard Reger has been in charge of marketing and corporate communications at Leipfinger-Bader Ziegelwerke since May 2021. He previously worked in various communications and marketing agencies, including as co-founder and partner of the Synektar agency and owner and founder of reger’s design and communications agency. Reger is a trained advertising merchant and holds a degree in communications.

Dagmar Schulz

Dagmar Schulz ist seit 2021 erste Landrätin des Landkreises Lüchow-Dannenberg. Sie ist seit 2003 im Landkreis Lüchow-Dannenberg tätig und hat dort unter anderem die Fachbereiche Kultur, Kreisarchiv und Museen, kaufmännisches Gebäudemanagement, Straßenverkehr sowie Jugend-Familie-Bildung geleitet.

 

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Dagmar Schulz has been the first female district administrator of the Lüchow-Dannenberg district since 2021. She has worked in the district of Lüchow-Dannenberg since 2003 and has headed the departments of culture, district archives and museums, commercial building management, road traffic and youth-family-education, among others.

Ilse Beneke

Ilse Beneke leitet seit 2016 die Kompetenzstelle für nachhaltige Beschaffung beim Beschaffungsamt des Bundesministeriums des Innern und für Heimat, wo sie sich mit der praktischen Implementierung von Nachhaltigkeitskriterien in öffentlichen Auftragsvergaben befasst. Zuvor war sie Referentin im Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg. Beneke ist Volljuristin mit Spezialisierung Umweltrecht und hat 2013 berufsbegleitend ihren Master zum Thema „Responsible Management“ abgeschlossen.

 

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Ilse Beneke has headed the Competence Center for Sustainable Procurement at the Procurement Office of the Federal Ministry of the Interior and Home Affairs since 2016, where she deals with the practical implementation of sustainability criteria in public procurement. Previously, she was an advisor at the Ministry of the Environment, Health and Consumer Protection of the State of Brandenburg. Beneke is a fully qualified lawyer specializing in environmental law and completed her master’s degree in „Responsible Management“ in 2013 while working.

Lorena Zangl

Lorena Zangl arbeitet seit 2017 in der hauptamtlichen Geschäftsstelle der C2C NGO. Seit 2020 leitet sie als Referentin den Bereich Kommunale Entwicklung und betreut in dieser Funktion das Netzwerk C2C Regionen. Außerdem ist sie für die Erarbeitung eines Leitfadens für kommunale Beschaffung und C2C verantwortlich. Sie studierte „Political & Social Studies“ und „Öffentliches Recht“ an der Universität in Würzburg und absolvierte den Master Global Change Management an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde. Zuvor sammelte sie Arbeitserfahrungen im Stiftungsbereich, verschiedenen NGOs für Umwelt und Soziales und Bundespolitik.


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Lorena Zangl has been working for C2C NGO since 2017. Since 2020, she has been head of the Municipal Development department and, in this capacity, oversees the “C2C Regions Network”. She is also responsible for the development of a guide for municipal procurement and C2C. She studied „Political & Social Studies“ and „Public Law“ at the University of Würzburg and completed a Master’s degree in Global Change Management at the University for Sustainable Development in Eberswalde. Previously, she gained work experience in the foundation sector, various environmental and social NGOs and federal politics.

Peter Kurth

Peter Kurth ist seit 2008 geschäftsführender Präsident des Bundesverbands der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft. Seit 2020 ist der studierte Jurist zudem Präsident des europäischen Entsorgerverbands FEAD. In seiner beruflichen Laufbahn war Kurth unter anderem für die Deutsche Bank und die Kreditbank als Jurist tätig und war von 2001 bis 2009 Vorstandsmitglied des Berliner Entsorgungsunternehmens Alba. Zuvor begleitete Kurth unterschiedliche politische Ämter. Ab 1994 war er Staatssekretär im Berliner Finanzsenat und ab 1999 Finanzsenator. Er war zudem Aufsichtsrat in unterschiedlichen Kreditunternehmen wie der Bankgesellschaft Berlin sowie der Landesbank Berlin und Abgeordneter des Abgeordnetenhauses Berlin.

 

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Peter Kurth has been Executive President of the Federal Association of the German Waste Management, Water and Raw Materials Industry (BDE) since 2008. Since 2020, the law graduate has also been President of the European Waste Management Association FEAD. In his professional career, Kurth has worked as a lawyer for Deutsche Bank and Kreditbank and was a member of the executive board of the Berlin waste management company Alba from 2001 to 2009. Prior to that, Kurth held various political offices. From 1994, he was State Secretary in the Berlin Finance Senate and from 1999 Finance Senator. He was also a member of the supervisory board of various credit companies such as Bankgesellschaft Berlin and Landesbank Berlin, and a member of the Berlin House of Representatives.

Andreas Thürmer

Andreas Thürmer ist seit 2020 Leiter der Geschäftseinheit Strategie, Organisation und Kommunikation bei der Berliner Stadtreinigung. Er ist seit 2001 bei der BSR und war dort als Leiter des Vorstandsbüro, Prokurist und Leiter der Organisationsentwicklung tätig. Zuvor war Thürmer interner Berater bei Audi. Er ist außerdem Vorstandsvorsitzender der Entsorgergemeinschaft der deutschen Entsorgungswirtschaft e.V. und Mitglied im Umweltausschuss der IHK Berlin. Thürmer ist Diplom-Ingenieur und hat an der Universität Stuttgart Maschinenbau studiert.

 

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Andreas Thürmer has been head of the Strategy, Organization and Communication business unit at Berliner Stadtreinigung since 2020. He has been with BSR since 2001, where he served as head of the board office, authorized signatory and head of organizational development. Prior to that, Thürmer was an internal consultant at Audi. He is also chairman of the board of the Entsorgergemeinschaft der deutschen Entsorgungswirtschaft e.V. and a member of the environmental committee of the Berlin Chamber of Industry and Commerce. Thürmer holds a degree in engineering and studied mechanical engineering at the University of Stuttgart.

Christoph müller

Christoph Müller arbeitet seit 2015 für die Gebäudewirtschaft der Hansestadt Lüneburg. Dort leitet er aktuell das C2C-inspirierte Probeprojekt „Neubau Hort Anne-Frank-Schule“. Zuvor hat er 9 Jahre als Bauleiter und in der Projektentwicklung gearbeitet. Müller ist gelernter Tischler und Bauingenieur.

 

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Christoph Müller has been working for the building management department of the Hanseatic City of Lüneburg since 2015. There, he is currently managing the C2C-inspired trial project „Neubau Hort Anne-Frank-Schule“. Prior to that, he worked for 9 years as a construction manager and in project development. Müller is a trained carpenter and civil engineer.

Vanja schneider

Biografie Text Bei der Cradle to Cradle Certified™-Zertifizierung, die das gemeinnützige Products Innovation Institute (C2CPII) vornimmt, werden verschiedene Faktoren und Ebenen der Herstellung, Nutzung und der Wiederverwertung bewertet. Es gibt fünf Abstufungen in der Zertifizierung von Basic über Bronze, Silber, Gold bis hin zu Platin, welches den höchsten Produktstandard kennzeichnet. Dabei werden die fünf Faktoren Materialgesundheit, Wiederverwendbarkeit, Nutzung erneuerbarer Energien und Kohlenstoffmanagement, Wasserqualität sowie Sozialstandards betrachtet. Weltweit gibt es aktuell knapp 300 C2C-Unternehmen mit über 8.000 C2C-Produkten.