Skalierungs-Artikel

DER WEG ZUR CRADLE TO CRADLE-GESELLSCHAFT

Bis 2050 wird sich der Materialverbrauch der Weltwirtschaft verdoppeln. Weiterhin linear zu Wirtschaften ist keine Option. Der Weg vom einzelnen C2C-Produkt hin zu einem zirkulären Wirtschaftssystem ist zwar lang. Doch einige Unternehmen haben schon ein gutes Stück davon beschritten und zeigen, wie skalierbar C2C ist. 

Ein T-Shirt ist auf den ersten Blick einfach nur ein Kleidungsstück. Auf den zweiten Blick aber offenbart es wie nur wenige Produkte die Komplexität unserer Weltwirtschaft: Die Baumwolle wird in Ägypten angebaut und in Vietnam gesponnen und zu Stoff gewebt. In Bangladesch wird der Stoff mit Farbe eines US-Chemiekonzerns gefärbt und in Indien wird aus dem gefärbten Stoff mit chinesischem Garn ein T-Shirt genäht. Ein System, das seit Jahr-zehnten so funktioniert. Nur ein einziges T-Shirt nach C2C-Kriterien herzustellen bringt also riesige Veränderungen in einer globalen Wertschöpfungskette mit sich. Und noch größer werden die Veränderungen, wenn ein Unternehmen sein ganzes Sortiment umstellt. 

 

Milliarden Tonnen verschwendeter Ressourcen 

Dabei sind diese Veränderungen dringend nötig, denn durch die heute überwiegend lineare Produktion von Gütern verschwenden wir Ressourcen und entziehen uns damit unserer eigenen Existenzgrundlage. Jedes Jahr verbraucht unsere Weltwirtschaft dem Circularity Gap Report zufolge 100 Milliarden Tonnen Material. Seit den 50er-Jahren hat sich dieser Verbrauch mehr als verdreifacht und das International Resource Panel prognostiziert bis 2050 eine annähernde Verdoppelung auf 184 Milliarden Tonnen. Dann werden den UN zufolge 10 Milliarden Menschen auf der Erde leben – und sie alle wollen Lebensmittel, Kleidung und andere Konsumgüter haben. Immer mehr Unternehmen begegnen dieser Herausforderung mit Cradle to Cradle (C2C). Sie treiben Innovation voran, machen C2C dadurch bekannter, tragen dazu bei, C2C zu skalieren und unsere Weltwirtschaft zu einem zirkulären System umzubauen. 

Böden aus Windschutzscheiben

Tarkett ist ein solches Unternehmen. Der französische Konzern verkauft täglich 1,3 Millionen Quadratmeter Bodenbelag und gehört mit einem Nettoumsatz von 2,6 Milliarden Euro zu den weltweit führenden Herstellerfirmen. Was 1957 mit dem Recycling von Vinylprodukten begann, entwickelte sich 2010 durch die Einführung von C2C weiter. „Die Auswahl von guten Materialien, die immer wieder recycelt werden können, ist ein Eckpfeiler unserer Unternehmenskultur”, sagt Arnaud Marquis, Sustainability Officer der Tarkett Group. Das Unternehmen nimmt seine Holz- oder Teppichböden nach der Nutzung zurück, trennt die Bestandteile sortenrein und recycelt sie in eigenen Anlagen. 12 Prozent der Materialien, die Tarkett für die Produktion neuer Teppiche oder Holzböden einkauft, sind recycelt. Dazu kommen 13 Prozent aus dem eigenen Rück-lauf. 2030 soll dieser Anteil bei 30 Prozent liegen, langfristig soll gar kein Zukauf mehr notwendig sein. Auch Nebenprodukte, die bei anderen als Abfall enden, werden heute bei Tarkett integriert: Seit 2004 habe Tarkett etwa 33.500 Tonnen Sicherheitsfolien aus Windschutzscheiben für die Produktion seiner PVB-Böden verwendet, so Marquis. Tarkett bezieht also selbst Industrien ein, die überhaupt nichts mit Bodenbelägen zu tun haben – und erweitert so die eigene zirkuläre Wertschöpfungskette ganz bewusst. Doch eine komplexe Wertschöpfungskette kann in anderen Fällen auch bedeuten, dass die Umstellung auf C2C umso komplizierter wird. Ein Beispiel dafür ist die Textilindustrie. Sie ist mit einem Jahresumsatz von 32 Milliarden Euro in Deutschland die zweitgrößte Konsumgüterbranche. Entsprechend groß ist ihr Hebel, um unseren Ressourcenverbrauch mit C2C sinnvoll handzuhaben. Und dieser Hebel ist erst dann wirkungsvoll, wenn er den Massenmarkt erreicht.

Kooperation mit Zulieferern

Die Bekleidungskette C&A ist einer der großen Player der Textilbranche und bringt seit 2018 C2C-Kleidung auf den Markt. Bei C&A entwickelte sich C2C nicht aus einem Recyclingprozess heraus, sondern aus dem einfachsten Produkt im Angebot: einem T-Shirt. C2C sei ein sehr technisches Konzept, das man erst einmal vorsichtig in das Unternehmen integrieren müsse, sagte Jeffrey Hogue, damals Chief Sustainability Officer von C&A, auf dem C2C Congress 2020. Bei C2C gehe es um Details, es werde viel genauer auf Qualität geschaut als bei anderen Zertifikaten oder Projekten. Und während ein Anzug aus 120 Komponenten bestehe, seien es bei einem T-Shirt vier oder fünf. Für Hogue ein guter Beginn, ein Übungsfall. Und dennoch gab es Herausforderungen im Design und in der Beschaffung. Neben der Bio-Baumwolle als Grund-material mussten C2C-Alternativen zu den Nähten, dem Pflegeetikett und den Farben gefunden werden. Es sollte ein komplett biologisch abbaubares T-Shirt entstehen, das durch die Massenproduktion für alle erschwinglich wird. Ohne die Kooperation mit dem eigenen Lieferantennetz-werk wäre das nicht möglich gewesen. Denn sie müssen ebenso überzeugt von C2C sein wie die Marke selbst. Am einfachsten sei es, mit jenen Lieferanten zu beginnen, zu denen man die besten Beziehungen habe, so Hogue. Die seien meist bereit, gemeinsame Risiken einzugehen. Inzwischen wurde aus einem T-Shirt eine ganze Kollektion von Oberteilen, sowie eine der ersten C2C-Jeans auf dem Markt. „Die Entwicklung der Jeans war eine Herausforderung, an der die Teams mehr als ein Jahr lang unablässig gearbeitet haben,“ sagte Hogue. Bei der Herstellung von C2C-Produkten ist es keine Seltenheit, dass Komponenten ganz neu entwickelt werden müssen. Bei der Jeans war es der Futterstoff. Das wiederum führt zu höheren Investitionskosten, die in vielen Unternehmen eine Hürde für Transformation sind, wenn kurzfristige Renditesteigerungen im Fokus liegen. Ein C2C-Unternehmen rechnet indes langfristig — und kommt dabei zu ganz anderen Ergebnissen und neuen Erlösmodellen.

Kooperation mit Zulieferern

Die Bekleidungskette C&A ist einer der großen Player der Textilbranche und bringt seit 2018 C2C-Kleidung auf den Markt. Bei C&A entwickelte sich C2C nicht aus einem Recyclingprozess heraus, sondern aus dem einfachsten Produkt im Angebot: einem T-Shirt. C2C sei ein sehr technisches Konzept, das man erst einmal vorsichtig in das Unternehmen integrieren müsse, sagte Jeffrey Hogue, damals Chief Sustainability Officer von C&A, auf dem C2C Congress 2020. Bei C2C gehe es um Details, es werde viel genauer auf Qualität geschaut als bei anderen Zertifikaten oder Projekten. Und während ein Anzug aus 120 Komponenten bestehe, seien es bei einem T-Shirt vier oder fünf. Für Hogue ein guter Beginn, ein Übungsfall. Und dennoch gab es Herausforderungen im Design und in der Beschaffung. Neben der Bio-Baumwolle als Grund-material mussten C2C-Alternativen zu den Nähten, dem Pflegeetikett und den Farben gefunden werden. Es sollte ein komplett biologisch abbaubares T-Shirt entstehen, das durch die Massenproduktion für alle erschwinglich wird. Ohne die Kooperation mit dem eigenen Lieferantennetz-werk wäre das nicht möglich gewesen. Denn sie müssen ebenso überzeugt von C2C sein wie die Marke selbst. Am einfachsten sei es, mit jenen Lieferanten zu beginnen, zu denen man die besten Beziehungen habe, so Hogue. Die seien meist bereit, gemeinsame Risiken einzugehen. Inzwischen wurde aus einem T-Shirt eine ganze Kollektion von Oberteilen, sowie eine der ersten C2C-Jeans auf dem Markt. „Die Entwicklung der Jeans war eine Herausforderung, an der die Teams mehr als ein Jahr lang unablässig gearbeitet haben,“ sagte Hogue. Bei der Herstellung von C2C-Produkten ist es keine Seltenheit, dass Komponenten ganz neu entwickelt werden müssen. Bei der Jeans war es der Futterstoff. Das wiederum führt zu höheren Investitionskosten, die in vielen Unternehmen eine Hürde für Transformation sind, wenn kurzfristige Renditesteigerungen im Fokus liegen. Ein C2C-Unternehmen rechnet indes langfristig — und kommt dabei zu ganz anderen Ergebnissen und neuen Erlösmodellen.

 

Vom Produkt zum Service

In letzter Konsequenz sind C2C-Produkte Rohstofflager, die ganz anders bewertet werden können als das in unserer heutigen linearen Wirtschaft der Fall ist. C2C bedeute daher auch, „den Lebenszyklus von Produkten anders zu betrachten, und zwar so, dass wir sie als wertvolle Rohstoffspeicher sehen und nur Materialien verwenden, die weder den Menschen noch der Umwelt schaden“, sagt etwa Thomas Fuhr, Co-CEO der Grohe AG, die Armaturen herstellt. Wird diese Sichtweise durch ein Produkt-Service-System ergänzt, ergeben sich für Unternehmen ganz neue finanzielle Möglichkeiten. Denn dann bleibt das Material in Form des Produkts im Besitz des Unternehmens und nur der Service wird verkauft. So kann die künftige Rohstoffzufuhr sichergestellt werden und gleichzeitig ist das Unternehmen vor schwankenden Marktpreisen geschützt. All das spart Geld und gleicht anfänglich höhere Startinvestitionen im Laufe der Zeit mehr als aus. Damit das funktionieren kann, muss fest im Business Plan eines Unternehmens verankert sein, wie es mit Produkten und ihren Bestandteilen nach der ersten Nutzung umgeht. Bei Grohe ist das der Fall. Das Unternehmen hat der-zeit eine Abfall-Recyclingrate von 99 Prozent und einen Recyclinganteil im Messing für seine Produkte von bis zu 80 Prozent. Mehrere Produkte sind C2C-zertifiziert. Doch Grohe plant weiter. „Unsere Vision ist, unser gesamtes Produktprogramm zu transformieren”, so Fuhr. Das Unter-nehmen befasse sich zudem bereits jetzt mit Rücknahmeprozessen für ausrangierte C2C-Produkte und möchte dabei gerne die ganze Branche mitnehmen. „Wir hoffen, dass weitere Unternehmen dem C2C-Prinzip folgen werden. So ließen sich künftig gemeinsam Lösungsansätze zu Themen wie Rücknahmekonzepte von End-Of-Life-Produkten vorantreiben”, so Fuhr. Oben: Eine C2C-Jeans besteht aus vielen kreislauffähigen Teilen: Vom Stoff über die Farbe bis zum Reißverschluss. Nicht nur auf Produktebene, sondern auch im Produktionsprozess muss C2C eine Rolle spielen. Von einzelnenArbeitsschritten wie dem Polieren bis zur Nutzung erneuerbarer Energie.

 

C2C als Wettbewerbsvorteil

Werden einzelne C2C-Produkte zu ganzen Produktionsreihen und diese im nächsten Schritt über zirkuläre Geschäftsmodelle vertrieben, dann schließt sich der Kreis. Für Tarkett, C&A und Grohe hat sich die Transformation gelohnt. Alleine um den Kreislauf für Teppichfliesen in Europa zu schließen habe Tarkett rund 15 Millionen Euro investiert, so Tarkett-Vorstand Marquis. Und Tarkett bekomme dadurch Aufträge, die sonst nicht möglich wären. Denn immer mehr Großkunden in Europa oder Nordamerika suchten nach zusätzlichen Garantien für Nachhaltigkeitsansprüche. „Sie wollen wissen, was im Bodenbelag steckt, welche Auswirkungen auf ihre Gesundheit und die Umwelt möglich sind. Sie machen sich auch viel mehr Gedanken darüber, was mit dem Produkt am Ende seiner Nutzung passiert”, so Marquis. Tarkett nutze C2C schlicht, um auf diese Anforderungen zu reagieren. Und hat dem Wettbewerb damit etwas voraus. „Unsere Ressourcen sind nicht endlich, wir müssen heute starten, um den Überverbrauch natürlicher Ressourcen abzuwenden”, sagt Grohes Co-CEO Fuhr. Auch er sieht in der frühen Transformation seines Unternehmens einen Vorteil. „Wir sind davon überzeugt, dass unsere Städte und Gebäude von morgen zirkulär sein werden”, sagt er weiter. Er fordert, neben aller Eigeninitiative, aber auch eine politische Flankierung. In Deutschland fehle „eine klar definierte Kreislaufstrategie, die entsprechende Ziele vorgibt.”

Dieser Artikel erschien erstmals im Printmagazin NÄHRSTOFF #5

Designkonzept

Um unser Klima- und Ressourcenproblem langfristig zu lösen, müssen wir Menschen umdenken und umgestalten. Das C2C Designkonzept ist die Anleitung dafür. Es ist natürlichen Kreisläufen nachempfunden, in denen jeglicher Abfall Nährstoff für etwas Neues ist. Cradle to Cradle berücksichtigt alle ökologischen, ökonomischen und sozialen Aspekte von Produkten bereits in der Planungsphase. Dabei kommen ausschließlich kreislauffähige Materialien zum Einsatz, die für den konkreten Zweck eines Produkts geeignet sind.

Thomas Bader

Thomas Bader ist Gründer und Geschäftsführer der Leipfinger-Bader GmbH sowie Gründer & Geschäftsführender Gesellschafter der Bader Media GmbH. Darüber hinaus hält Bader diverse Aufsichtsrats- und Vorstandspositionen inne, beispielsweise beim Bundesverband der Deutschen Ziegelindustrie e.V. Er ist Diplom-Ingenieur und Diplom-Kaufmann.


//ENGLISH
Thomas Bader is founder and managing director of Leipfinger-Bader GmbH as well as a founder & managing partner of Bader Media GmbH. In addition, Bader holds various supervisory board and executive board positions, for example at the Bundesverband der Deutschen Ziegelindustrie e.V. He holds a degree in engineering and a degree in business administration.

MICHAEL BEHNKE

Michael Behnke ist seit 2004 General Manager der Markenagentur Belly Button Paris. Seit 2021 vertritt er außerdem ehrenamtlich die Plant Litter Association (PLA) in Deutschland und Frankreich, die sich europaweit dafür einsetzt, Verbraucher*innen und Regierungsorgane auf das Umweltproblem mineralischer Katzenstreu aufmerksam zu machen. 2018 initiierte Behnke eine vergleichende Life-Cycle-Assessment-Studie verschiedener Arten von Katzenstreu, die erstmals das Umweltproblem Mineralstreu wissenschaftlich untersuchte. Er unterrichtet außerdem seit 2014 an der American University of Paris. Zuvor war er unter anderem für die Publicis Group, Young & Rubicam und TBWA Paris tätig.

 

ENGLISH

Michael Behnke has been the General Manager of branding and brand communication agency Belly Button Paris since 2004. Since 2021, he is the honorary representative of the Plant Litter Association (PLA) in Germany and France. The association works across Europe, raising awareness among consumers and governmental bodies about the environmental problem of mineral cat litter. In 2018, Behnke initiated a comparative life-cycle assessment study of different types of cat litter, the first to scientifically examine the environmental problem of mineral litter. He also has been a lecturer at the American University of Paris since 2014. Previously, he worked for the Publicis Group, Young & Rubicam and TBWA Paris, among others.

dr. andreas bukowski

Andreas Bukowski ist seit 2020 Erster Bürgermeister der Gemeinde Haar. Seit 2019 ist er außerdem Vorsitzender des CSU Ortsverbands Haar und des Gewerbeverbands Haar Trudering. Zuvor war er zehn Jahre lang als Leiter Marketing & Vertrieb und als Geschäftsführer der Styx Naturcosmetics GmbH tätig. Bukowski ist promovierter Dr. Phil. und hatte zwischen 2009 und 2013 einen Lehrauftrag an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

 

ENGLISH

Andreas Bukowski has been First Mayor of the Bavarian municipality of Haar since 2020. Since 2019, he has also been Chairman of the local branch of the Christian Social Union party in Haar and the Haar Trudering trade association. He previously was Head of Marketing & Sales and Managing Director of Styx Naturcosmetics GmbH for ten years. Mr. Bukowski holds a PhD and was a lecturer at Ludwig Maximilian University in Munich between 2009 and 2013.

TIM JANSSEN

Tim Janßen ist geschäftsführenden Vorstand und Mitbegründer der gemeinnützigen Cradle to Cradle NGO. Er studierte Wirtschaftswissenschaften an der Leuphana Universität Lüneburg und der Dualen Hochschule Baden-Württemberg. Dabei lag sein Fokus auf Gründung, Innovationsmanagement und verantwortungsvollem Wirtschaften. Auslandsaufenthalte führten ihn an das Athlone Institute of Technology in Irland, sowie die Universität Wien im Rahmen eines PROMOS- Stipendiums des DAAD.

Aus der Idee heraus, die Cradle to Cradle Denkschule und das Designkonzept in die Mitte der Gesellschaft zu tragen, gründete Tim Janßen 2012 C2C NGO mit und leitet diese seither als Co-Geschäftsführer. Dabei entwickelt er Strategien, um eine maximale Wirkung der Organisation auf die Gesellschaft zu erreichen, und gestaltet aktiv das Wachstum der noch jungen, stetig größer werdenden Bewegung.

Tim Janßen hält als Redner zahlreiche Fachvorträge auf nationalen und internationalen Konferenzen und Fachtagungen und gibt sein Wissen um Cradle to Cradle an Fachpublikum und Interessierte weiter. Des Weiteren lehrt er als Hochschuldozent an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW), Leuphana Universität Lüneburg, HS Mittweida sowie der TU Berlin.


// ENGLISH

Tim Janßen is executive director and co-founder of Cradle to Cradle NGO. He majored in Business, Entrepreneurship, Innovation and Leadership at Leuphana University Lüneburg and Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW). In 2012, he co-founded Cradle to Cradle NGO (C2C NGO) with Nora Sophie Griefahn. C2C NGO connects the fields of business, education, politics, and civil society by creating networking platforms and educational formats. In 2019, the NGO established the C2C LAB in Berlin: the world’s first renovation in an existing building based on Cradle to Cradle criteria. Serving as an educational center, NGO head office, and real-world laboratory, it is here where the C2C school of thought and design concept become reality. As co-executive director, Tim develops strategies to maximize the organization’s impact on society and actively shapes the growth of this young, ever-growing movement. He is a sought-after expert for Cradle to Cradle, Circular Economy and Social Entrepreneurship. He regularly holds keynotes and partakes as panelist at national and international conferences. Furthermore, Tim is a lecturer at DHBW, Leuphana University Lüneburg and TU Berlin.

NORA-SOPHIE GRIEFAHN

Nora Sophie Griefahn ist Co-Gründerin und geschäftsführende Vorständin von Cradle to Cradle NGO. Die Umweltwissenschaftlerin koordiniert die politische und wissenschaftliche Arbeit der 2012 gegründeten gemeinnützigen Organisation und treibt ein Umdenken in Wissenschaft, Politik, Bildung und Gesellschaft voran, das mehr als nur Klimaneutralität zum Ziel hat. Sie ist als Expertin für Cradle to Cradle und eine klimapositive Zukunft gefragt und spricht darüber auf Veranstaltungen sowie als Gastkommentatorin oder Gesprächspartnerin in Printmedien und digitalen Formaten.  Darüber hinaus lehrt Griefahn an verschiedenen deutschen Hochschulen. 

 

// ENGLISH

Nora Sophie Griefahn is executive managing director and co-founder of Cradle to Cradle NGO. She majored in Environmental Sciences at Leuphana University Lüneburg and Goethe University Frankfurt with stays at University of Natural Resources and Life Sciences in Vienna and University of Copenhagen. As the only German, she was elected as a GreenBiz’ 30 Under 30 inspiring young leader in 2018. 

In 2012, she co-founded Cradle to Cradle NGO (C2C NGO) with Tim Janssen in order to establish Cradle to Cradle principles in economy and politics. C2C NGO connects the fields of business, education, politics, and civil society by creating networking platforms and educational formats. 

As co-executive director, Nora coordinates the NGOs scientific, political and educational work and actively shapes a new understanding of material health and circularity. Nora is a sought-after expert, speaker and panelist on Circular Economy and Cradle to Cradle with a broad expertise in chemical construction, healthy product design, and the coherences between climate change and resource scarcity. Furthermore, she is a member of various scientific advisory councils and a lecturer at the Technical University of Berlin.

SYBILLE MAI

Sybille Mai ist Leading Consultant und Standortverantwortliche in Berlin für die EPEA GmbH, mit Schwerpunkt Cradle to Cradle im Bau. Zwischen 2008 und 2015 baute sie bei Drees & Sommer in Berlin die Beratungskompetenzen zur Nachhaltigkeit auf und begleitete als DGNB-Auditorin und LEED-AP eine Vielzahl von Green-Building-Zertifizierungen. Weitere Stationen führten die Diplom-Wirtschaftsingenieurin als Abteilungsleiterin für Immobilienmanagement und Geländeentwicklung zur Messe Berlin sowie in die verantwortliche Projektsteuerung.

 

ENGLISH

Sybille Mai is Leading Consultant and Site Manager for EPEA GmbHs Berlin office, with a focus on Cradle to Cradle in construction. Between 2008 and 2015, she built up sustainability consulting expertise at Drees & Sommer in Berlin and, as a DGNB auditor and LEED-AP, accompanied a large number of Green Building certifications. Further positions led her to Messe Berlin as head of department for real estate management and site development as well as into responsible project management. Mai holds a diploma degree in industrial engineering.

Natalie
Rottmann-Boos

Natalie Rottmann-Boos ist seit 2020 als Projektmanagerin in der Kompetenzstelle für sozial verantwortliche Beschaffung bei Immobilien Bremen tätig. Dort unterstützt sie den kommunalen Einkauf bei Ausschreibungen und bringt eine sozial-ökologische und zirkuläre Beschaffung voran, beispielsweise mit dem Projekt „SDG 12: Fair handeln und beschaffen `Made in Bremen´“. Zuvor war Rottmann-Boos zehn Jahre lang als Projektmanagerin im Offshore-Windkraftbereich tätig.

 

ENGLISH
Natalie Rottmann-Boos has been working as a project manager in the competence center for socially responsible procurement at Immobilien Bremen since 2020. She supports the purchasing department in tenders and promotes social-ecological and circular procurement, for example with the project „SDG 12: Fair trade and procurement `Made in Bremen´“. Before that, Rottmann-Boos worked as a project manager in the offshore wind power sector for ten years.

André Siedenberg

André Siedenberg ist seit 2014 bei der Kommunal Agentur NRW GmbH in Düsseldorf als Berater für kommunale Beschaffung tätig. Seit 2015 ist er außerdem als Rechtsanwalt zugelassen. Er vertritt öffentliche Auftraggeber in Nachprüfungsverfahren, hält Seminare zum Vergaberecht und unterstützt Nichtregierungsorganisationen in allen Fragen der nachhaltigen Beschaffung. Zuvor war er im Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen im Referat für Vergaberecht tätig. Siedenberg studierte Rechtswissenschaften und Europäisches Recht an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.

 

ENGLISH
André Siedenberg has been working as a consultant for municipal procurement at Kommunal Agentur NRW GmbH in Düsseldorf since 2014. He has also been admitted to the bar in 2015. In this capacity, he represents public contracting authorities in review proceedings, holds seminars on public procurement law, and supports NGOs in all matters of sustainable procurement. Previously, he worked at the Ministry for Economic Affairs, Energy, Industry, SMEs and Trade of the State of North Rhine-Westphalia in the department for public procurement law. Siedenberg studied law and European law at the Julius Maximilian University of Würzburg.

Manuel Ehlers

Manuel Ehlers ist seit 2016 Head of Sustainable Property der Triodos Bank. Seit 2021 ist Ehlers außerdem Mitglied im Immobilienbeirat der DGNB. Zuvor war er als Projektentwickler viele Jahre mit der Konzeption und Realisierung von Immobilienprojekten in Berlin betraut. Er ist gelernter Wirtschaftsingenieur mit einer Spezialisierung auf nachhaltiges Bauen.

 

ENGLISH
Manuel Ehlers has been Head of Sustainable Property at Triodos Bank since 2016. Since 2021, Ehlers has also been a member of the DGNB’s Real Estate Advisory Board. Previously, he worked for many years as a project developer and was in charge of the conception and realization of real estate projects in Berlin. He is a trained industrial engineer specialized in sustainable construction.

Dipl. agr. Ing.
Aloys Oechtering

Aloys Oechtering ist seit 1989 Bereichsleiter im Unternehmensbereich organische Abfälle, Biomasse und Bioenergie der Unternehmensgruppe Remondis. Er ist außerdem Geschäftsführer verschiedener Spezialgesellschaften für organische Abfälle, wie Remondis SmartRec, und Aufsichtsratsmitglied verschiedener Beteiligungsgesellschaften mit kommunalen Partnern. Oechtering ist in diversen Verbänden, wie beispielsweise dem Entsorgerverband BDE tätig. Er studierte Agrarwissenschaften an der TU München und der Universität Göttingen.

 

 

ENGLISH

Aloys Oechtering has been head of the organic waste, biomass and bioenergy division of Remondis Group since 1989. He is also managing director of various specialist companies for organic waste, for example Remondis SmartRec, and a member of the supervisory boards of various associated companies with municipal partners. Oechtering is active in associations such as the BDE. He studied agricultural sciences at the Technical University of Munich and the University of Göttingen.

Dr. hans georg brendle

Dr. Hans Georg Brendle ist seit 1997 Research & Development Manager bei der J. Rettenmaier & Söhne GmbH+Co KG, zu der unter anderem JRS Petcare gehört. Er ist Diplom-Chemiker und hat an der Eberhard Karls Universität Tübingen promoviert. Er beschäftigt sich unter anderem mit der mechanischen und chemischen Verarbeitung von pflanzlichen Zellstoffen für Anwendungen in Pharma, Lebensmitteln und Technik.

 

ENGLISH
Dr. Hans Georg Brendle has been Research & Development Manager at J. Rettenmaier & Söhne GmbH+Co KG, which includes JRS Petcare, since 1997. He holds a degree in chemistry and a doctorate from Eberhard Karls University in Tübingen. Among other things, he is involved in mechanical and chemical processing of cellulosic plant material for pharmaceutical, food and technical applications.

Svenja Damberg

Svenja Damberg ist seit 2021 Senior Research Fellow am Institut für Technologie- und Innovationsmanagement der TU Hamburg. Sie ist außerdem Projektmitarbeiterin für Technologie- und Innovationsmanagement und Wissenstransfer bei der Cradle to Cradle-Modellregion Nordostniedersachsen. Damberg schrieb ihre Dissertation im Bereich Kundenmanagement bei Genossenschaftsbanken an der TU Hamburg. Zuvor war sie u.a. beim Recruiting-Technologie-Startup RelinkLabs in Kopenhagen im Bereich Marketing und Kommunikation tätig. Sie hat Business and Development Studies an der Copenhagen Business School studiert.

 

//ENGLISH

Svenja Damberg has been a Senior Research Fellow at the Institute for Technology and Innovation Management at TU Hamburg since 2021. She is also a project associate for technology and innovation management and knowledge transfer at the Cradle to Cradle Model Region Northeast Lower Saxony. Damberg wrote her dissertation in the field of customer management at cooperative banks at the TU Hamburg. Previously, she worked in marketing and communications at the recruiting technology startup RelinkLabs in Copenhagen, among others. She studied Business and Development Studies at Copenhagen Business School.

sören bartol

Sören Bartol ist seit Dezember 2021 Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen. Zuvor war er von 2013 bis 2021 stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion. Seit 2002 ist Bartol direkt gewähltes MdB für den Wahlkreis Marburg-Biedenkopf. Er ist seit vielen Jahren für die Themen Bau, Wohnen und Stadtentwicklung zuständig, u.a. als Arbeitsgruppensprecher im Bundestag. Bartol ist Diplom-Politologe.


ENGLISH
Sören Bartol has been Parliamentary State Secretary at the Federal Ministry for Housing, Urban Development and Building since December 2021. He was previously deputy chairman of the SPD parliamentary group from 2013 to 2021. Since 2002, Bartol has been a directly elected Member of Parliament for the constituency of Marburg-Biedenkopf. He has been responsible for the topics of construction, housing and urban development for many years, including as a working group spokesman in the Bundestag. Bartol holds a degree in political science.

Vanja schneider

Vanja Schneider ist seit 2020 Geschäftsführer und Strategieverantwortlicher der Moringa GmbH. Zuletzt war er als Geschäftsführer der Interboden-Gruppe unter anderem für das Projekt The Cradle in Düsseldorf verantwortlich. Schneider ist Bau- und Wirtschaftsingenieur und seit 1991 in der Immobilienwirtschaft, vor allem in der Immobilienentwicklung, tätig.


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Vanja Schneider has been Managing Director and Head of Strategy at Moringa GmbH since 2020. Most recently, as Managing Director of the Interboden Group, he was responsible, among other things, for The Cradle project in Düsseldorf. Schneider is a civil and industrial engineer and has been working in the real estate industry, primarily in real estate development, since 1991.

BERNHARD REGER

Bernhard Reger leitet seit Mai 2021 die Bereiche Marketing und Unternehmenskommunikation der Leipfinger-Bader Ziegelwerke. Zuvor war er in unterschiedlichen Kommunikations- und Marketingagenturen tätig, unter anderem als Mitgründer und Teilhaber der Agentur Synektar und Inhaber und Gründer von reger’s Design- und Kommunikationsagentur. Reger ist gelernter Werbekaufmann und Diplom-Kommunikationswirt.

 

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Bernhard Reger has been in charge of marketing and corporate communications at Leipfinger-Bader Ziegelwerke since May 2021. He previously worked in various communications and marketing agencies, including as co-founder and partner of the Synektar agency and owner and founder of reger’s design and communications agency. Reger is a trained advertising merchant and holds a degree in communications.

Dagmar Schulz

Dagmar Schulz ist seit 2021 erste Landrätin des Landkreises Lüchow-Dannenberg. Sie ist seit 2003 im Landkreis Lüchow-Dannenberg tätig und hat dort unter anderem die Fachbereiche Kultur, Kreisarchiv und Museen, kaufmännisches Gebäudemanagement, Straßenverkehr sowie Jugend-Familie-Bildung geleitet.

 

//ENGLISH
Dagmar Schulz has been the first female district administrator of the Lüchow-Dannenberg district since 2021. She has worked in the district of Lüchow-Dannenberg since 2003 and has headed the departments of culture, district archives and museums, commercial building management, road traffic and youth-family-education, among others.

Ilse Beneke

Ilse Beneke leitet seit 2016 die Kompetenzstelle für nachhaltige Beschaffung beim Beschaffungsamt des Bundesministeriums des Innern und für Heimat, wo sie sich mit der praktischen Implementierung von Nachhaltigkeitskriterien in öffentlichen Auftragsvergaben befasst. Zuvor war sie Referentin im Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg. Beneke ist Volljuristin mit Spezialisierung Umweltrecht und hat 2013 berufsbegleitend ihren Master zum Thema „Responsible Management“ abgeschlossen.

 

//ENGLISH

Ilse Beneke has headed the Competence Center for Sustainable Procurement at the Procurement Office of the Federal Ministry of the Interior and Home Affairs since 2016, where she deals with the practical implementation of sustainability criteria in public procurement. Previously, she was an advisor at the Ministry of the Environment, Health and Consumer Protection of the State of Brandenburg. Beneke is a fully qualified lawyer specializing in environmental law and completed her master’s degree in „Responsible Management“ in 2013 while working.

Lorena Zangl

Lorena Zangl arbeitet seit 2017 in der hauptamtlichen Geschäftsstelle der C2C NGO. Seit 2020 leitet sie als Referentin den Bereich Kommunale Entwicklung und betreut in dieser Funktion das Netzwerk C2C Regionen. Außerdem ist sie für die Erarbeitung eines Leitfadens für kommunale Beschaffung und C2C verantwortlich. Sie studierte „Political & Social Studies“ und „Öffentliches Recht“ an der Universität in Würzburg und absolvierte den Master Global Change Management an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde. Zuvor sammelte sie Arbeitserfahrungen im Stiftungsbereich, verschiedenen NGOs für Umwelt und Soziales und Bundespolitik.


//ENGLISH
Lorena Zangl has been working for C2C NGO since 2017. Since 2020, she has been head of the Municipal Development department and, in this capacity, oversees the “C2C Regions Network”. She is also responsible for the development of a guide for municipal procurement and C2C. She studied „Political & Social Studies“ and „Public Law“ at the University of Würzburg and completed a Master’s degree in Global Change Management at the University for Sustainable Development in Eberswalde. Previously, she gained work experience in the foundation sector, various environmental and social NGOs and federal politics.

Peter Kurth

Peter Kurth ist seit 2008 geschäftsführender Präsident des Bundesverbands der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft. Seit 2020 ist der studierte Jurist zudem Präsident des europäischen Entsorgerverbands FEAD. In seiner beruflichen Laufbahn war Kurth unter anderem für die Deutsche Bank und die Kreditbank als Jurist tätig und war von 2001 bis 2009 Vorstandsmitglied des Berliner Entsorgungsunternehmens Alba. Zuvor begleitete Kurth unterschiedliche politische Ämter. Ab 1994 war er Staatssekretär im Berliner Finanzsenat und ab 1999 Finanzsenator. Er war zudem Aufsichtsrat in unterschiedlichen Kreditunternehmen wie der Bankgesellschaft Berlin sowie der Landesbank Berlin und Abgeordneter des Abgeordnetenhauses Berlin.

 

//ENGLISH
Peter Kurth has been Executive President of the Federal Association of the German Waste Management, Water and Raw Materials Industry (BDE) since 2008. Since 2020, the law graduate has also been President of the European Waste Management Association FEAD. In his professional career, Kurth has worked as a lawyer for Deutsche Bank and Kreditbank and was a member of the executive board of the Berlin waste management company Alba from 2001 to 2009. Prior to that, Kurth held various political offices. From 1994, he was State Secretary in the Berlin Finance Senate and from 1999 Finance Senator. He was also a member of the supervisory board of various credit companies such as Bankgesellschaft Berlin and Landesbank Berlin, and a member of the Berlin House of Representatives.

Andreas Thürmer

Andreas Thürmer ist seit 2020 Leiter der Geschäftseinheit Strategie, Organisation und Kommunikation bei der Berliner Stadtreinigung. Er ist seit 2001 bei der BSR und war dort als Leiter des Vorstandsbüro, Prokurist und Leiter der Organisationsentwicklung tätig. Zuvor war Thürmer interner Berater bei Audi. Er ist außerdem Vorstandsvorsitzender der Entsorgergemeinschaft der deutschen Entsorgungswirtschaft e.V. und Mitglied im Umweltausschuss der IHK Berlin. Thürmer ist Diplom-Ingenieur und hat an der Universität Stuttgart Maschinenbau studiert.

 

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Andreas Thürmer has been head of the Strategy, Organization and Communication business unit at Berliner Stadtreinigung since 2020. He has been with BSR since 2001, where he served as head of the board office, authorized signatory and head of organizational development. Prior to that, Thürmer was an internal consultant at Audi. He is also chairman of the board of the Entsorgergemeinschaft der deutschen Entsorgungswirtschaft e.V. and a member of the environmental committee of the Berlin Chamber of Industry and Commerce. Thürmer holds a degree in engineering and studied mechanical engineering at the University of Stuttgart.

Christoph müller

Christoph Müller arbeitet seit 2015 für die Gebäudewirtschaft der Hansestadt Lüneburg. Dort leitet er aktuell das C2C-inspirierte Probeprojekt „Neubau Hort Anne-Frank-Schule“. Zuvor hat er 9 Jahre als Bauleiter und in der Projektentwicklung gearbeitet. Müller ist gelernter Tischler und Bauingenieur.

 

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Christoph Müller has been working for the building management department of the Hanseatic City of Lüneburg since 2015. There, he is currently managing the C2C-inspired trial project „Neubau Hort Anne-Frank-Schule“. Prior to that, he worked for 9 years as a construction manager and in project development. Müller is a trained carpenter and civil engineer.

Vanja schneider

Biografie Text Bei der Cradle to Cradle Certified™-Zertifizierung, die das gemeinnützige Products Innovation Institute (C2CPII) vornimmt, werden verschiedene Faktoren und Ebenen der Herstellung, Nutzung und der Wiederverwertung bewertet. Es gibt fünf Abstufungen in der Zertifizierung von Basic über Bronze, Silber, Gold bis hin zu Platin, welches den höchsten Produktstandard kennzeichnet. Dabei werden die fünf Faktoren Materialgesundheit, Wiederverwendbarkeit, Nutzung erneuerbarer Energien und Kohlenstoffmanagement, Wasserqualität sowie Sozialstandards betrachtet. Weltweit gibt es aktuell knapp 300 C2C-Unternehmen mit über 8.000 C2C-Produkten.